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Sicher auf dem Rad unterwegs: Polizei gibt Tipps

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Sicherheit fängt schon bei den Kleinen an. Foto: pixabay

Der Frühling hat begonnen. Für viele Menschen heißt das, auch wieder mehr mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Die Polizei mahnt zu Saisonbeginn zur Achtsamkeit.

Die Zahl der Fahrradunglücke ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Im Jahr 2022 verunglückten 789 Radler auf den Straßen des Kreises Recklinghausen, das sind 139 Unfälle mehr als im Jahr 2021. Damit die Menschen nach dem Winter wieder sicher auf dem Rad unterwegs sind, gibt die Polizei wichtige Hinweise.

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Fahren mit Elektroantrieb will gelernt sein

Besonders das Fahren mit unterstützendem E-Motor (Pedelec) bereit Sorgen. So ist die Zahl der verunglückten Pedelecfahrer deutlich gestiegen. 2021 verletzten sich im Kreis Recklinghausen 202 Pedelecfahrer, letztes Jahr waren es schon 333. Die Polizei Recklinghausen empfiehlt beim Kauf von Pedelecs, sich sachlich beraten und ausführlich einweisen zu lassen. Zunächst sollte man sich mit dem Bremsverhalten und den Beschleunigungsmotoren vertraut machen.

„Entscheidend ist, dass sich alle an die Regeln halten und sich im Straßenverkehr rücksichtsvoll verhalten“, sagte Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen. „Mit umsichtigem Verhalten kann jeder einzelne dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden“.

Aussteigen mit dem holländischen Griff

Oftmals geschehen Unfälle bei unscheinbaren Vorgängen wie beim Öffnen einer Autotür, beim Abbiegen und beim Rangieren. Doch es gibt einige einfache Tricks. Mit dem „holländischen Griff“ lassen sich beim Aussteigen sogenannte „Dooring-Unfälle“ vermeiden. Dabei öffnet der Autofahrer die Tür mit der rechten Hand. Dabei kann er in den Seitenspiegel schauen und wirft einen Blick in den „toten Winkel“. So mancher Radfahrer wird so entdeckt, bevor ihm die öffnende Tür plötzlich den Weg versperrt. Diese Technik kommt aus unserem Nachbarland, den Niederlanden. So entstand auch der Name „holländischer Griff“.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google uebermittelt.

Geisterfahrer auf zwei Rädern  

„Geisterfahrer“ auf dem Rad riskieren, wenn sie auf der Gegenfahrbahn unterwegs sind, nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch die Gesundheit anderer Verkehrsteilnehmer auf den Straßen. Für alle Verkehrsteilnehmer gilt, dass man sich nicht ablenken lassen darf und die Augen immer auf der Straße haben sollte.

Besser mit Helm

Wichtig sind auch Fahrradhelme. Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen machte noch einmal deutlich:„ Wir empfehlen allen dringend, auf diesen wichtigen Schutz nicht zu verzichten. Ein Helm kann bei einem Sturz vor schlimmen Kopfverletzungen schützen und sogar Leben retten. Besonders betonte sie noch einmal:„ Eltern sollten ihren Kindern auch dabei ein Vorbild sein“.

Fahrradhelm
Fahrradhelm. Foto: pixabay

Polizei achtet auf Ausstattung

Die Ausstattung der Fahrzeuge ist auch sehr wichtig. Wer keine funktionierenden Bremsen, eine Beleuchtungsanlage mit Scheinwerfer und Rücklicht, Reflektoren (vorne, hinten, Räder, Pedale) oder eine Klingel hat, muss sich auf ein Bußgeld einstellen.

Die genauen Verkehrsregeln und die korrekte Ausstattung können Sie unter https://recklinghausen.polizei.nrw/artikel/rauf-aufs-rad-aber-sicher noch einmal nachlesen.

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