Nach dem Stopp des geplanten Neubaus am Wulfener Markt hat die SPD Dorsten eine schnelle Lösung gefordert. Wie berichtet, haben die Entwicklungsgesellschaft Wulfen (EW) und die Investorengemeinschaft, die 2022 den Wettbewerb zur Neubebauung der Fläche gewonnen hatte, ihre Zusammenarbeit beendet. Damit bleibt die Brache zwischen Alt-Wulfen und Barkenberg vorerst unbebaut.
Die SPD Dorsten spricht sich nun dafür aus, dass die Stadt selbst aktiv wird. „Was es braucht, ist Mut. Wir müssen als Stadt selbst tätig werden und nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag warten“, betont der SPD-Vorsitzende Swen Coralic. Konkret schlägt die Partei vor, dass die Dorstener Wohnungsbaugesellschaft (DWG) auf der Fläche neue, bezahlbare und moderne Wohnungen errichtet.
Spielplatz, Wohnungen und die viel geforderte Eisdiele
Darüber hinaus fordert die SPD, die Ideen der Bürgerinnen und Bürger stärker einzubeziehen. So sei neben Wohnraum auch Platz für einen Mehrgenerationenspielplatz sowie Gewerbeflächen für Gastronomie – etwa ein Café oder eine Eisdiele – denkbar. Um diese Vorschläge zu diskutieren, regt die Partei weitere Bürgerkonferenzen an.
„Wir sehen die Stadt Dorsten in der Verantwortung. Vor allem unsere Wohnungsbaugesellschaft sowie unsere eigene Infrastruktur-Gesellschaft InfraDOR sind die Schlüssel für eine zukunftsorientierte Lösung“, so Coralic.
Die SPD kündigte an, kurzfristig einen entsprechenden Antrag in den Stadtrat einzubringen.




























