Die Dorstener Jusos haben gemeinsam mit dem neuen Vorstand der SPD Dorsten am 9. Dezember Stolpersteine in der Dorstener Innenstadt gereinigt.
„Jedes Jahr erinnern Menschen am 9. November und 27. Januar an die barbarischen Verbrechen der Nationalsozialisten. Stolpersteine sollen uns immer daran erinnern, dass Menschen wie wir, Dorstener Bürgerinnen und Bürger, ermordet wurden. Sterben mussten, weil sie nicht in das Weltbild geisteskranker Verbrecher passten“, fasst Swen Coralic, Vorsitzender der Dorstener SPD, die Bedeutung der Stolpersteine zusammen.
Für die beiden Vorsitzenden der Jusos in Dorsten, Alexandra Mehl und Paul Sloma, steht fest: „Nie wieder dürfen Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religionszugehörigkeit, Glauben, Krankheit, sexueller Ausrichtung oder politischer Meinung drangsaliert, verfolgt, zur Flucht oder in den Selbstmord getrieben oder gar ermordet werden. Deshalb ist es wichtig, an die Opfer der Gräueltaten zu erinnern. Und das so oft es geht“.
Geplant ist auch, 2024 an den anderen Standorten in Dorsten die verlegten Stolpersteine zu reinigen, zum Beispiel in Wulfen.




























