In Dorsten sollen weitere Flächen mit Solarzellen ausgestattet werden. Die Stadt Dorsten sucht dafür nun passende Freiflächen.
Die Stadt Dorsten plant aktiv, sich am nationalen Ausbau der Solarenergie auf lokaler Ebene zu beteiligen, indem sie die Installation von mehr Photovoltaik-Anlagen auf freien Flächen ermöglicht. Nach einer umfassenden Raumanalyse liegt nun ein Entwicklungskonzept vor, das vom 4. September bis zum 2. Oktober online auf der Website www.dorsten.de/planbeteiligung eingesehen werden kann. Die Stadt begrüßt ausdrücklich Hinweise und Anregungen von den Bürgern dazu.
Die aktuelle Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) betont die herausragende Bedeutung sauberer Energieerzeugung für das öffentliche Interesse. Dennoch müssen alle Technologien mit anderen öffentlichen Interessen, insbesondere dem Schutz von Freiflächen und Landschaften, in Einklang gebracht werden. Freiflächen-Photovoltaikanlagen müssen sorgfältig abgewogen werden, da es einen starken Nutzungsdruck auf diese Flächen gibt. Sie dienen der Landwirtschaft, sind Grundlage für Siedlungs- und Verkehrsflächen sowie Leitungsprojekte, bieten Erholungsmöglichkeiten und sind von großer Bedeutung für die Biodiversität und den Artenschutz.
Stadt Dorsten arbeitet mit Planungsbüro zusammen
Um geeignete Flächen für Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen zu identifizieren, hat die Stadt Dorsten in Zusammenarbeit mit dem Büro Landschaft + Siedlung aus Recklinghausen eine Raumanalyse für potenzielle Standorte erstellt. Diese Analyse soll bei zukünftigen Stadtplanungen als städtebauliches Entwicklungskonzept dienen.
Bereits im März fand im Rathaus ein Austausch mit Vertretern aus Landwirtschaft und Naturschutz statt. Deren Fachwissen und Anregungen sollten frühzeitig in die Konzeption einfließen. Mit dem Konzeptentwurf wird nun eine informelle öffentliche Beteiligung durchgeführt. Die interessierte Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange sind eingeladen, Stellungnahmen zum Entwurf abzugeben.
Konzept ab September einsehbar
Das Konzept kann im Zeitraum vom 4. September bis 2. Oktober online auf der Website www.dorsten.de/planbeteiligung eingesehen werden.
Stellungnahmen sind bis zum 2. Oktober formlos per E-Mail an die Adresse [email protected] zu senden. Die eingegangenen Stellungnahmen und Hinweise werden vor der endgültigen Entscheidung über das Konzept ausgewertet und den politischen Gremien vorgelegt.




























