Dorsten (pd). Beim Stadtradeln 2020 waren alle Dorstener Bürgerinnen und Bürger im September aufgerufen, drei Wochen lang für alltägliche Wege, Freizeittouren oder den Sport aufs Fahrrad zu steigen und für Dorsten Kilometer zu sammeln.

Mitgemacht haben viele Vereine, Unternehmen, Schulen, Vertreter der Kommunalpolitik, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie viele Bürgerinnen und Bürger, die in Dorsten wohnen oder hier arbeiten.

286 Teilnehmer beim Stadtradeln 2020 in Dorsten

Bürgermeister Tobias Stockhoff gab am 5. September auf dem Platz der Deutschen Einheit das Startsignal zur dritten Dorstener Teilnahme nach 2014 und 2019. Hierbei betonte er, dass nach insgesamt 82 630 Kilometern im vergangenen Jahr nun die 100 000 als Zielmarke gebrochen werden könnte.

Das haben die 286 teilnehmenden Radlerinnen und Radler, organisiert in 34 Teams, am Ende der Aktion auch geschafft: 101 049 Kilometer standen als Gemeinschaftsleistung auf dem Tacho. Damit sind die Dorstener sozusagen zweieinhalbmal um den Erdball geradelt. 2019 hatten die damals 282 Teilnehmer knapp 83 000 Kilometer absolviert.

Dorsten erreicht den dritten Platz

Mit 1,36 gefahrenen Kilometern je Einwohner erreichte Dorsten damit unter den 16 Teilnehmerkommunen der Aktionsgruppe „Metropole Ruhr“ den dritten Platz hinter Herdecke und Recklinghausen. In der Gruppe der Kommunen zwischen 50.000 und 100.000 Einwohnern liegt Dorsten mit der Gesamtkilometerzahl ebenfalls auf Platz drei.

In Dorsten gab es dabei folgende Einzelwertungen:
Gefahrene Gesamtkilometer (Teams)

  1. RSC Dorsten 1983 e.V. (17.106 km) (32 aktive Radelnde)
  2. moradler (14.680 km) (27 aktive Radelnde)
  3. Team Lembeck (11.075 km) (24 aktive Radelnde)
    Gefahrene Kilometer (je Teammitglied)
  4. PaMaBe (1.162 km p.P.) (3 aktive Radelnde)
  5. Rhader Mittwochsradler (1.156 km p.P.) (3 aktive Radelnde)
  6. VORAAN (791 km p.P.) (4 aktive Radelnde)
    Gefahrene Kilometer (Einzelfahrer)
  7. Heinz Arns (2.253 km) (Team: Rhader Mittwochsradler)
  8. Christian Schmidt (1.706 km) (Team: Offenes Team – Dorsten)
  9. Thomas Bremkes (1.638 km) (Team: PaMaBe)

Stadtradeln 2020 stand zunächst unter schlechten Vorzeichen
Zum Jahresbeginn war noch unklar, ob die Aktion Stadtradeln aufgrund der Corona-Krise stattfinden kann. Fand die Aktion 2019 noch deutlich früher im Jahr statt (Mai/Juni), wurde es für 2020 aufgrund des Lockdowns und dem bestehenden Veranstaltungsverbot für Großveranstaltungen auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr verschoben.

Beteiligung beim Stadtradeln 2020 bricht alle Rekorde

Diese gemeinschaftliche Entscheidung wurde von allen 16 Teilnehmerkommunen der Aktionsgruppe „Metropole Ruhr“ getragen, um einen gemeinsamen Startschuss für die Aktion fällen zu können.

Trotz schlechter Vorzeichen sprengte die Gesamtbeteiligung im Jahr 2020 alle Rekorde: Über eine halbe Million Radfahrerinnen und Radfahrer aus 1492 Gemeinden erfuhren über 115 Millionen Kilometer und konnten dabei rund 17.000 Tonnen CO2 einsparen.

Dies ergab eine rund 25 % höhere Beteiligung und eine rund 30 % höhere Kilometerleistung als 2019. Ins Leben gerufen wurde die Aktion übrigens 2008 durch das Klima Bündnis.

Die Preisverleihung für die Dorstener Siegerinnen und Sieger des Stadtradeln 2020 soll im kommenden Jahr im Rahmen der Sportlehrehrung erfolgen – wobei derzeit nicht vorherzusagen ist, wann und wie diese Veranstaltung stattfinden wird.

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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