Was für ein Name – der „Laser GS 150300 FL 3000 W“ der Laserklasse 1 klingt schon nach einem wuchtigen Stück Hochtechnologie. Jetzt kommt er bei der Firma August Preuss an der Gelsenkirchener Straße zum Einsatz.
Der Super-Laser verfügt dabei über beeindruckende technische Daten. Das hochpräzise Wunderwerk schneidet mühelos durch 20 Millimeter Stahl oder 3 Millimeter Edelstahl, als wäre es warme Butter. Bleche bis zu 300 x 150 cm sind für die Anlage kein Problem. Bis das gute Stück aber endlich seinen Platz in der Werkshalle an der Gelsenkirchener Straße 68 einnehmen konnte, war es ein langer Weg.
Die lange Odyssee eines Lasers um die halbe Welt
Ursprünglich sollte der Laser schon im Mai kommen, doch Corona und Lieferschwierigkeiten verzögerten die Ankunft des guten Stücks. Der Laser hatte dabei einen langen Weg hinter sich: Von China aus führte sein Weg erst wochenlang über das Meer, bis er dann sicher in Rotterdam vom Schiff geladen und nach Essen gefahren wurde. In Essen angekommen, wurde der Laser von einer Fachfirma für den europäischen Markt umgebaut. Erst dann konnte er sich auf den Weg zur Firma August Preuss machen.
Ausladen? Gar nicht so einfach!
Hier versuchten die Mitarbeiter zunächst, den Laser mit einem Gabelstapler aus dem LKW zu heben und in die Produktionshalle zu befördern. Doch das klappte nicht: Der Laser hatte seinen Schwerpunkt außerhalb des Lastbereiches des Staplers.

Geschafft – dank Kran und Handwerkskunst
So mussten sich die findigen Stahlkonstrukteure eine andere Möglichkeit ausdenken, um die Maschine an den richtigen Fleck zu befördern. Kein Problem, denn wozu ist August Preuss eine Fachfirma für Metallbau. Nach etwas Planung wurde eine praktikable Stahlkonstruktion gebaut und geschweißt. Dadurch, dass die Werkshalle früher zum Beladen von Zügen genutzt wurde, verfügt sie noch über ein Kransystem. Mit Hilfe des Krans und der Stahlkonstruktion konnte dann der Laser an seiner neuen Heimat abgesetzt werden. Nun steht er bereit und kann Kundenwünsche erfüllen.





























