Am Sonntag, 14. September, lädt das CreativQuartier Fürst Leopold in Dorsten von 11 bis 18 Uhr zu einem abwechslungsreichen Programm ein. Anlass ist der bundesweite Tag des offenen Denkmals, an dem sich historische Orte von ihrer lebendigsten Seite zeigen. Besucher können Industriekultur hautnah erleben, seltene Einblicke gewinnen und das besondere Ambiente des ehemaligen Bergwerks genießen.
Bereits ab 11 Uhr öffnet die Kaue ihre Türen für den Kumpel- und Nostalgiemarkt. Ob alte Grubenlampen oder nostalgische Deko-Schätze, hier lässt sich stöbern, feilschen und entdecken. Der Markt ist bis 16 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet zwei Euro. Zeitgleich gibt es kostenlose Führungen in den Förderturm. Die Besucher können den Turm erklimmen, den Blick über das Quartier schweifen lassen und spannende Geschichten aus der Bergbauvergangenheit hören.

Spannende Technik und Kultur
Technikfreunde kommen zwischen 13 und 17 Uhr in der Maschinenhalle auf ihre Kosten. Dann wird die historische Dampfmaschine in Betrieb genommen, ein Höhepunkt, der regelmäßig Jung und Alt begeistert. Um 14 Uhr eröffnet im Trafogebäude die Fotoausstellung „Heinrich Robert im Blick“. Der Fotograf Thomas Stachelhaus zeigt eindrucksvolle Aufnahmen der Zeche Heinrich Robert in Hamm. Dorsten gilt dabei als Vorbild für die Entwicklung des entstehenden CreativReviers Heinrich Robert. Begleitet wird die Schau von Livemusik, der Eintritt ist frei.
Auch Bewegung gehört zum Programm: Das Denkmalamt lädt zwischen 11 und 14 Uhr zu einer Fahrradtour ein, die am Rathaus startet und im Quartier endet. Um 14.30 Uhr beginnt eine besondere Führung mit Ann-Christin Schlierkamp vom Denkmalamt. Sie zeigt das Gelände aus Sicht des Denkmalschutzes, erzählt Hintergründe zur Entwicklung und steht für Fragen zur Verfügung.

Veranstalter freuen sich auf den Tag des offenen Denkmals
Die Veranstalter freuen sich über die Resonanz. „Solche Tage machen einfach Freude“, sagt Manfred Wissing, Vorsitzender des Bergbauvereins. „Es kommen deutlich mehr Gäste als an einem normalen Sonntag, und viele sind zum ersten Mal bei uns. Wenn die Dampfmaschine läuft und die Leute mit leuchtenden Augen davorstehen, ist das für mich jedes Mal etwas ganz Besonderes. Besonders freue ich mich auch über unsere Ehrenamtlichen, die mit so viel Herzblut dabei sind. Ohne sie wäre so ein Tag überhaupt nicht möglich.“
Auch Andreas Heuser, Verantwortlicher des Quartiers, hebt die Vielfalt hervor: „Die Mischung aus Markt, Führungen, Ausstellung und Musik macht den Tag zu etwas ganz Besonderem. Ich persönlich freue mich jedes Jahr auf den Kumpelmarkt, da finde ich immer etwas, das mich begeistert. Solche Tage, an denen so viele Partner gemeinsam mitwirken, gibt es nicht oft. Wer nicht vorbeischaut, verpasst was.“
Ann-Christin Schlierkamp ergänzt: „Es ist toll zu sehen, wie viele Gebäude und Vereine inzwischen beim Tag des offenen Denkmals dabei sind. Die Begeisterung der Besucher zeigt mir, wie sehr die Menschen in Dorsten ihr Erbe schätzen.“
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Snacks, Getränke und kleine Leckereien laden dazu ein, den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.




























