Zusammenstellung aus Tintenherz und Wilde Hühner
Dorsten. Ab dem 8. September flattert die Truppe wieder umher. Mit Sketchen und Geschichten von liebenswürdig-harmlos bis bissig-böse werden die Tintenhühner sicherlich wieder das Publikum für sich gewinnen.
Angesichts der Infektionszahlen verzichtet die Dorstener Kabarett-Truppe jedoch auf die drei November-Termine in der Petrinum-Aula. Aber Tintenhühner sind nicht nur komische, sondern auch zähe Vögel. Ins Home-Office verbannt – in Hühner-Kreisen heißt das übrigens Käfighaltung – entstand die Idee, allen Satire-Liebhabern die trostlose kabarettfreie Zeit auf andere Weise zu überbrücken: Die Tintenhühner gackern im World-Wide-Web!

„Tintenherz“ und „Wilde Hühner“
„Anfang 2017 gründeten wir uns als einzige und damit auch erste Kabaretttruppe Dorstens“, erzählt Klaus-Dieter Krause, der den Baumhausbesuchern sicherlich bekannt ist. „Lambert Lütkenhorst, Hans-Georg Karl und ich haben damals gezielt Frauen und Männer angesprochen, von denen wir wussten, dass sie Spaß am Kabarett haben“, fährt er fort.
In Dorsten kennt man sich halt, sei es durch die Arbeit im Baumhaus oder durch andere Veranstaltungen. Und so besteht die zehnköpfige Truppe nun aus Dorstener Urgesteinen sowie aus bühnenerfahrenen Gesichtern unserer Stadt. Schnell einigte man sich auf den Namen „Tintenhühner“, eine Zusammensetzung der beiden Buchtitel „Tintenherz“ und „Die wilden Hühner“ der bekannten Dorstener Autorin Cornelia Funke.
Großer Erfolg für die Tintenhühner
Mit der positiven Resonanz nach dem ersten Auftritt rechnete die Tintenhühnerschar absolut nicht. „Wir waren völlig überwältigt“, erinnert sich Hans-Georg Karl. „Dass wir so gut ankommen, hat uns alle sehr überrascht“, freut sich Klaus-Dieter Krause und fährt fort: „Wir verbinden in unserem Programm Heiteres mit politisch Bissigem und regen zum Nachdenken an. Daher freuen wir uns, wenn wir damit unsere Gäste erreichen und ihnen einen schönen unterhaltsamen Abend bescheren können.“

Die Darsteller der Tintenhühner
Das Programm ist auch in diesem Jahr wieder gefüllt mit einer bunten Mischung aus Sketchen, lokalen Texten, Weltpolitik oder generellen Themen des menschlichen Bereiches. Solonummern wechseln sich mit gemeinsamen Auftritten ab. Fans der Tintenhühner werden die Akteure sicher wiedererkennen.
Die „Schniedelkötters“ mit ihren Familienstreitigkeiten sind ebenso dabei wie Anne Pitz-Fleischer und Beate Robert, die beiden Eierlikörtanten Trude und Erika von der Hardt. Christa Möller und Lisa Ulfkotte dürften den Dorstenern aus kulinarischen Lesungen im Haus der Familie bekannt sein, Lisa Ulfkotte zusätzlich aus den Theatergruppen Chamäleon und später aus Phönix.
Hans-Georg Karl wird neben Einspielern, die er selbst produziert, auch wieder „sein“ Deuten genau betrachten und mit langjähriger Theatererfahrung und Hang zum Kabarett kann Bertold Hanck, ehemaliger Deutschlehrer am Petrinum, dienen. Ob auch Manni Lauffs erneut mit einem Soloauftritt zu bewundern ist? Lassen Sie sich überraschen
Der „Wahlkampfsong“ und weitere Auftritte
Einen ersten Appetitanreger liefert der „Wahlkampfsong“, der rechtzeitig vor dem NRW-Urnengang am 13. September auf der Internet-Seite Cornelia-Funke-Baumhaus.de erklingt. Zu sehen und zu hören ab Dienstag, 8. September.
Ab dem 22. September treffen sich die Tintenhühner im Netz zu einem Theaterabend der besonderen Art. Eine Talkshow folgt am 29. September, und am 6. Oktober geht es nach Deuten.
Weitere Beiträge befassen sich am 27. Oktober, am 3., 10. und 17. November mit lokalen und überregionalen Themen, wobei der Spaß garantiert nicht zu kurz kommt.
Dafür garantiert allein schon die aus den Vorjahren bekannte Familie Schniedelkötter, die auf ihre Weise mit der Corona-Quarantäne fertig wird. „Wir proben nun im HoT Holsterhausen, da wir dort genügend Platz haben und hoffen, dass wir unsere Auftritte auch wirklich online stellen können”, so Lambert Lütkenhorst, der das Oberhaupt der Familie Schniedelkötter spielt.




























