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Tobias Stockhoff: Dorsten ist auf einen gutem Weg

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Tobias Stockhoff sieht Dorsten im Kampf gegen das Virus auf gutem Weg – Ein Erfolg von vielen Menschen in der Stadt


– Erstmals seit Oktober 2020 liegt der Inzidenzwert unter 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner 
– Der Bürgermeister spricht von einer Gemeinschaftsleistung der Dorstenerinnen und Dorstener


„Wir sind auf einem guten Weg“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff mit Blick auf die aktuellen Corona-Fälle in Dorsten. Erstmals seit Mitte Oktober 2020 liegt der Inzidenzwert bei unter 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner (hochgerechnet) in den vergangenen sieben Tagen. An diesem Montag liegt der Inzidenzwert nach Angaben des Kreises Recklinghausen bei 45,5.

Zum Vergleich: Mitte Dezember 2020 lag der Wert in Dorsten bei fast 250 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern (hochgerechnet) in sieben Tagen. „Auch wenn der Wert in den nächsten Tagen noch einmal über 50 klettern kann, ist die Tendenz eindeutig: sinkend“, stellt Tobias Stockhoff fest.

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Erfolg von vielen Menschen in der Stadt

Die Entwicklung bezeichnet der Bürgermeister als „Erfolg von vielen Menschen in unserer Stadt, die sich im Privaten, in Vereinen, am Arbeitsplatz und in Institutionen gewissenhaft an Regeln gehalten haben.“ Tobias Stockhoff ergänzt: „Neben den vorgeschriebenen Regeln haben sich viele Dorstenerinnen und Dorstener auch an anderen Stellen freiwillig eingeschränkt und daran mitgewirkt, dass der Wert sich in die richtige Richtung entwickelt.“

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Als gutes Beispiel nennt der Bürgermeister etwa Kirchengemeinden und Glaubensgemeinschaften, die zum Beispiel auf Präsenzgottesdienste verzichtet haben und immer noch verzichten, obwohl die Gottesdienste rechtlich erlaubt gewesen wären.

Danke

„Auch danke ich den Menschen, die in den Familien auf unnötige Zusammenkünfte und damit Ansteckungsmöglichkeiten freiwillige verzichtet haben“, sagt er.

Natürlich, das weiß auch Tobias Stockhoff, ist ein Inzidenzwert von unter 50 im Kampf gegen Corona-Virus nicht mehr als ein Etappenziel. „Deshalb heißt es, jetzt weiterzumachen und die Regeln weiterhin mit Herz und Verstand zu leben“, sagt er.

  • – Abstand halten
  • – Hygiene beachten
  • – Mund-Nasen-Schutz tragen
  • – Lüften
  • – Corona-App nutzen
  • – auf unnötige – auch kleinere – Zusammenkünfte verzichten

Gemeinsam, sagt der Bürgermeister, können alle Dorstener daran mitwirken, dass der aktuell harte Lockdown nicht unnötig verlängert wird. Dass sei auch für die Kinder sehr wichtig, die aktuell auf den Schulunterricht in der Schule verzichten müssen.

Lockerung bei niedrigen Inzidenzwert

Aber auch mit Blick auf die Herausforderungen, denen aktuell Familien ausgesetzt sind und natürlich auch der Handel, die Gastronomie und bestimmte Handwerksbranchen wie z. B. das Friseurhandwerk sei es extrem wichtig, dass die Zahl der Menschen, die sich mit dem Corona-Virus infizieren, weiterhin sinkt. Denn nur auf Grundlage von niedrigen Inzidenzwerten könnten Lockerungen beschlossen werden.

„Wenn wir wichtige Freiheiten zurückgewinnen wollen, ist es umso wichtiger, dass wir nicht leichtsinnig werden und an den Stellen, wo auf Kontakte – zumindest teilweise – weiter verzichtet werden kann, auch freiwillig verzichten“, sagt Tobias Stockhoff.

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