StartServiceUnterstützung für Bauherren: KfW ändert Förderbedingungen für Effizienzhäuser

Unterstützung für Bauherren: KfW ändert Förderbedingungen für Effizienzhäuser

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Energieeffizientes Bauen wird belohnt

(djd). Auch in der Niedrigzinsphase lohnt es sich für Bauherren, einen Blick auf die staatlichen Fördermöglichkeiten zu werfen. Diese können vor allem den Anstoß geben, energieeffizient zu bauen – denn dafür gibt es die günstigsten Kreditbedingungen und hohe Tilgungszuschüsse.

Eine zusätzliche, kostenintensive Dämmschicht an der Fassade ist bei Gebäuden in Ziegelbauweise nicht nötig. Das reduziert nicht nur die Baukosten, sondern auch die Aufwendungen zur langfristigen Instandhaltung.
Foto: djd/Lebensraum Ziegel/Unipor

Angehende Häuslebauer sollten dabei berücksichtigen, dass die staatliche Förderbank KfW zum 17. April 2018 im Programm 153 „Energieeffizient Bauen“ die Kreditbedingungen ändert. Die 20-jährige Zinsbindung wird dann auf zehn Jahre gekürzt, kostenfreie Sondertilgungen sind nicht mehr möglich. Zudem wird die provisionsfreie Zeit des Kreditabrufs von zwölf auf sechs Monate verkürzt. Ab dem siebten Monat müssen Kreditnehmer künftig 0,25 Prozent Bereitstellungsprovision für den nicht abgerufenen Kredit bezahlen.

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Weiterhin attraktive Zuschüsse

Dennoch bleibt die KfW mit dem Programm für energieeffizientes Bauen, etwa in Ziegelbauweise, die erste Adresse für eine günstige Finanzierung. Bis zu 100.000 Euro Kreditbetrag fördert die Bank mit einem effektiven Zinssatz von derzeit 1,66 Prozent p.a.. Mit bis zu fünf tilgungsfreien Anlaufjahren bei 30 Jahren Laufzeit ist dies sehr bauherrenfreundlich. Ein Tilgungszuschuss kann zudem den Kredit maßgeblich reduzieren. Außerdem bezuschusst die KfW die verpflichtenden, baubegleitenden Leistungen des Energieeffizienz-Experten. Das „Effizienzhaus 55“ stellt dabei in wirtschaftlicher Hinsicht die sinnvollste Lösung dar. Es benötigt etwa die Hälfte des Mindeststandards an Energie. Um diesen Standard zu erfüllen, genügt dank sehr guter Wärmedämmung eine monolithische Ziegelbauweise ab 36,5 Zentimeter. Eine zusätzliche, kostenintensive Dämmschicht an der Fassade ist nicht nötig. Das reduziert nicht nur die Baukosten, sondern auch die Aufwendungen zur langfristigen Instandhaltung.

Das Doppelhaus steht für besondere Wirtschaftlichkeit, weil die Grundstücks- und Erschließungskosten geteilt werden können. Dieser Entwurf erreicht dank Ziegelmauerwerk KfW-40- oder auch Passivhaus-Niveau.
Foto: djd/Lebensraum Ziegel/tdx/Mein Ziegelhaus

Energieeffizienz-Experten beauftragen

Das KfW-Darlehen beantragt man bei dem Geldinstitut, das auch die übrige Baufinanzierung abwickelt. Es prüft Bonität, Eigenkapital sowie Sicherheiten und leitet den Antrag an die KfW weiter. Bereits vor dem Gang zur Bank muss ein bei der Deutsche Energie-Agentur (dena) gelisteter Energieeffizienz-Experte die Förderfähigkeit bestätigen. Erst wenn die Kreditzusage der KfW vorliegt, kann mit dem Bau begonnen oder die Unterschrift unter einen Kaufvertrag gesetzt werden. Ein Ratgeber unter www.lebensraum-ziegel.de zeigt vielfältige Fördermöglichkeiten auf. Denn zinsgünstige Darlehen oder Zuschüsse gibt es auch in einigen Bundesländern und Kommunen. Gut beraten sind Bauinteressenten, die sich vorab genau informieren. Das Portal liefert umfangreiche Produktinformationen sowie Adressen von ziegelerfahrenen Architekten und Bauunternehmen.

Titelbild: djd/Lebensraum Ziegel/Unipor

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