Jugendliche von außerhalb sorgten für Chaos auf der Bonifatiusstraße und der Festwiese. Der Vorstand des Schützenvereins Holsterhausen 53 möchte sich in aller Form bei den Anwohnern für den Müll auf Straßen und in Vorgärten entschuldigen.
Das Jubiläumsschützenfest des Schützenvereins Holsterhausen 53 am Pfingstwochenende war ein großartiges und gut organisiertes Fest, das Hunderte von Menschen anzog. Das Sicherheitskonzept wurde bei der Stadt eingereicht und ohne Bedenken genehmigt. Während der dreitägigen Veranstaltung herrschte eine friedliche Atmosphäre im Festzelt.
Vandalen überschatten friedliche Schützenfeststimmung
Leider wurde das Fest von Vandalen und ihre Zerstörungswut überschattet, die den Festplatz und die Bonifatius Straße heimsuchten. Anstatt sich dem fröhlichen Treiben anzuschließen, richtet sie großen Schaden an.
„Obwohl alle erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen eingehalten wurden, kamen zahlreiche junge Leute von außerhalb und sorgten für Chaos und gingen mit großer Zerstörungswut ans Werk“, so Winfried Minnebusch, Mitglied des Vorstands.
Auch Oberst Tobias Prost äußerte sich empört über das Geschehene vor dem Festplatz. So wurde nicht nur in der Samstagnacht die Abdeckung der Wasserschläuche auf der Bonifatiusstraße, die vom Hydranten zum Zelt führte, auseinandergenommen, sondern Vandalen klauten die Wasserschläuche. Dank guter Kontakte zur Dorstener Feuerwehr konnte jedoch, so Prost, kurzfristig Ersatz beschafft werden.
Durchgeschnittene Wasserschläuche
Die Zerstörungswut nahm in der darauffolgenden Nacht, von Sonntag auf Montag, noch weiter zu, wie Minnebusch berichtet. Nicht nur, dass die Chaoten ständig das Wasser für das Festzelt und den Toilettenwagen am Hydranten abdrehten, sondern sie schnitten sogar die Schläuche durch. Das ging soweit, dass die Polizei erschien, und dem Vorstand mitteilte, sie möchten den Regen auf der Straße abstellen, so Winfried Minnebusch.
Müll, Bierflaschen und Scherben
Darüber hinaus waren die Festwiese, die Nachbarschaften rund um den Festplatz, der Spielplatz und die angrenzende Siedlung mit Müll und Glasflaschen übersät. „Es waren in diesem Jahre viele Auswärtige die ins Zelt kamen. Autos aus dem gesamten Ruhrgebiet Autos standen vor dem Zelt. Deshalb sind wir sicher, dass es keine Dorstener waren, die hier dieses Chaos angerichtet haben“, betont Minnebusch.
Strafanzeige gestellt
Oberst Tobias Prost und Winfried Minnebusch entschuldigen sich aufrichtig für das Verhalten der Vandalen und bedanken sich bei den Offizieren und dem gesamten Vorstand für die hervorragende Zusammenarbeit während des Festes.
Der Schützenverein hat Strafanzeige bei der Polizei wegen der Zerstörung der Schläuche und der Fahrbahnabdeckung erstattet.




























