Künstlerin Anastasiya Nesterova zeigt in ihrer Ausstellung „Paradies und Wirklich“ die Veränderung der Umwelt durch den Menschen. Der Mensch an sich ist aber nur auf einem ihrer Werke zu sehen. Man erkennt vor allem, was Menschen erbaut haben. Zum Beispiel Häuser, Leuchttürme oder auch Strandkörbe. Zentrale Motive sind unter anderem das Meer und weite Strände.
Am Freitagabend fand im Kulturraum franz* die Vernissage für eine neue Kunstausstellung statt. Unter dem Namen „Paradies und Wirklichkeit“ konnten Besucher ab 19 Uhr die Werke von Anastasiya Nesterova bestaunen. Zu Wein und schönen Gesprächen befand man sich hier in wunderbarer Gesellschaft.
Abstrakt, aber alles erkennbar
Wenn man auf Anastasiya Nesterovas Werke blickt, erkennt man sofort, was abgebildet ist. Obwohl die Darstellung doch eher abstrakt ist. Die Motive sind vor allem an der Nord- und Ostsee sowie der irischen See inspiriert. Die Motive kann man aber überall wiedererkennen, egal ob im Urlaub oder im Alltag.
Anastasiya möchte mit ihrer Kunst den Wandel der Umwelt deutlich machen: „Ich zeige den Menschen als Störfaktor in der Natur. Man sieht die Spuren des Menschen, also Strukturen und Bauwerke, ohne den Menschen an sich zu zeigen. Man sieht aber auch, dass Tiere die Strukturen annehmen und so die Natur zurückerobern.“

Nur fünf Auflagen pro Bild
Alle ausgehängten Gemälde stehen zum Verkauf. Pro Kunstwerk gibt es aber nur fünf Auflagen. Grund dafür ist die zeitintensive Technik, mit der die Bilder bedruckt werden. Beim Holzschnitt wird die Farbe auf eine Art Holzstempel aufgerollt und dann auf eine Schicht Papier aufgedruckt. Eine Schicht entspricht einer Farbe.
„Um fünf Bilder fertig zu drucken, braucht man schon zwei Wochen. Die Schichten müssen einzeln trocknen und dann zusammengeführt werden. Dadurch hat aber jedes Kunstwerk auch einen gewissen Unikat Charakter“, erklärt Anastasiya.








































