StartStadtteileStadtsfeldVertrocknete Anpflanzung am Respekt-Denkmal Stadtsfeld sorgt für Enttäuschung

Vertrocknete Anpflanzung am Respekt-Denkmal Stadtsfeld sorgt für Enttäuschung

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Vor dem Respekt-Kunstwerk im Dorstener Stadtteil Stadtsfeld bietet sich derzeit ein trauriges Bild: Die liebevoll angelegte Staudenbepflanzung rund um das Denkmal ist durch die anhaltende Trockenheit stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Viele Pflanzen sind vertrocknet, einige der mehrjährigen Stauden bereits abgestorben.

Das Respekt-Kunstwerk der Künstlerin Brigitte Stüwe war 2021 von der Ideenfabrik Stadtsfeld installiert worden. Es steht auf einem dreieckigen Grundstück an der belebten Ecke Händelstraße / Marler Straße. Ursprünglich war das Kunstwerk von einer Wildblumenwiese umgeben, später wurde die Fläche durch eine aufwändig angelegte Staudenbepflanzung ersetzt. „Diese ist auch sehr schön geworden“, erinnert sich Gerhard Jendrzey von der Ideenfabrik Stadtsfeld. „Es war aber immer klar, dass die Anwohner die Pflege und Bewässerung der Fläche nicht leisten können. Wir kümmern uns ja bekanntlich um andere Flächen im Viertel, aber diese ist einfach zu groß. Daher hatte die Stadt diese Aufgabe von vornherein übernommen.“

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Pflanzen und Boden sind ausgedörrt. Foto: Borgwardt

Doch die notwendige Bewässerung ist offenbar unterblieben. Der städtische Gießwagen bewässerte regelmäßig nur den schmalen Grünstreifen entlang der Händelstraße, nicht aber die angrenzende Fläche mit dem Kunstwerk. Trotz mehrfacher Hinweise von Gerhard Jendrzey habe sich daran nichts geändert. „Jetzt geht das leider hier den Bach herunter“, resümiert er enttäuscht.

Manfred Jungblut und Gerhard Jendrzey sind enttäuscht über den Zustand. Foto: Borgwardt

Auch Manfred Jungblut, ebenfalls im Projekt Stadtdialog für Menschenwürde, Demokratie und Respekt engagiert, bedauert die Entwicklung: „Ausgerechnet vor dem Respekt-Kunstwerk sehen wir eine solche Vernachlässigung. Das ist wirklich sehr schade.“

Die Stauden leiden unter der Trockenheit. Foto: Borgwardt

Neben dem ideellen Wert geht mit den vertrockneten Pflanzen auch eine finanzielle Investition verloren. Die Initiatoren hoffen nun, dass die Stadt kurzfristig handelt und die Bewässerung wieder aufgenommen wird. „Vielleicht kann sich die Fläche noch erholen“, so Jendrzey.

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