Wenn ganz Dorsten duscht und die Gärten Wasser schlucken, kommt das System an seine Grenzen. RWW ruft zum bewussten Umgang mit Trinkwasser auf: Hitze und Abendspitzen belasten das Versorgungssystem – besser morgens gießen und Ressourcen schonen.
Trinkwassernachfrage steigt vor allem am Abend
Für die kommenden Tage sagt der Deutsche Wetterdienst eine Hitzewelle voraus. Wasserversorger wie RWW rechnen deshalb mit einer deutlich steigenden Trinkwassernachfrage – vor allem in den Abendstunden. Dann gießen viele ihre Gärten, duschen oder füllen Pools. Besonders belastend für das Versorgungssystem sei die sogenannte Abendspitze, teilt RWW mit. In einem kurzen Zeitraum von etwa 15 Minuten werde eine außergewöhnlich große Wassermenge abgerufen. Die Anlagen liefen in dieser Phase unter Volllast.
Über den gesamten Tag verteilt gäbe es diese Überlastung nicht. Damit auch bei hoher Nachfrage ausreichend Reserven zur Verfügung stehen, bittet RWW die Bevölkerung um einen bewussten und sparsamen Umgang mit Wasser. Wer etwa am Morgen den Garten wässert oder den Pool befüllt, könne die Belastung in den kritischen Abendstunden deutlich verringern.
Pflanzen morgens gießen – der Umwelt zuliebe
Das Gießen am Morgen hat laut RWW nicht nur technische Vorteile, sondern ist auch besser für die Pflanzen. In den frühen Stunden sei der Boden noch kühl, das Wasser könne besser versickern und werde von den Pflanzen aufgenommen, wenn sie es am dringendsten brauchen. Wer hingegen abends gießt, riskiere, dass der feuchte Boden Pilzerkrankungen und Schnecken begünstigt – ideale Bedingungen für Schädlinge.
Info
RWW beliefert die Kommunen Mülheim, Oberhausen, Bottrop, Gladbeck, Dorsten, Reken und Velen sowie Teile von Raesfeld, Gescher und Schermbeck mit Trinkwasser und ist Vorlieferant in Wülfrath, Velbert, Teilen Ratingens und Borkens.




























