StartDorstenPolitikWahlkampf in Dorsten: Julian Fragemann (SPD) warnt vor aggressiver Rhetorik

Wahlkampf in Dorsten: Julian Fragemann (SPD) warnt vor aggressiver Rhetorik

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Zwischenbilanz im Dorstener Kommunalwahlkampf 2025: SPD-Bürgermeisterkandidat Julian Fragemann zieht ein erstes Fazit. Er lobt den fairen Umgang der demokratischen Parteien miteinander. Zugleich warnt Fragemann aber vor aggressiver Rhetorik und fordert mehr Handlungsfreiheit für die Kommunen.

„Bislang erlebe ich einen Wahlkampf, den die demokratischen Parteien untereinander äußerst fair führen“, erklärt Fragemann. Für ihn persönlich wie auch für die SPD sei der Erhalt der sozialen Demokratie und die Stärkung des Zusammenhalts in der Stadtgesellschaft ein zentrales Ziel.

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Kritik an politischem Stil und fehlender Problemlösung

Mit Blick auf den politischen Wettbewerb äußert Fragemann jedoch auch deutliche Kritik. „Die Bürger können aktuell deutlich beobachten, wie eine gewisse Partei versucht, mit Aggressivität in der Rhetorik und gefährlichem Halbwissen um Stimmen zu werben.“ Gleichzeitig betont er, dass viele Menschen pragmatische Lösungen erwarteten. „Viel zu lange sind in Land und Bund Probleme in bestimmten Bereichen – etwa innere Sicherheit oder auch Kommunalfinanzen – nicht konsequent angegangen, ja sogar verdrängt und beschönigt worden. Hier muss endlich gehandelt werden.“

Er fordert, dass die Kommunen künftig größere Handlungsspielräume und ausreichende finanzielle Mittel erhalten. „Nur so können die von Bund und Land auferlegten Aufgaben überhaupt bewältigt werden. Konsequentes Handeln ist der beste Weg, einen Zulauf für Extremisten zu stoppen.“

Gespräche mit Bürgern prägen den Wahlkampf

Positiv hebt Fragemann die Resonanz aus der Bevölkerung hervor. In den vergangenen Wochen habe er zahlreiche Gespräche geführt, die ihm viele Anregungen und Hinweise für die politische Arbeit mitgegeben hätten. Dabei habe sich für ihn eine zentrale Erkenntnis bestätigt. „Ohne eine schnellere Sanierung von Kitas und Schulen, überhaupt der städtischen Infrastruktur, würden wir unseren Kindern eine Stadt als Sanierungsfall hinterlassen.“

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