Zwischenbilanz im Dorstener Kommunalwahlkampf 2025: Tobias Stockhoff zieht ein erstes Fazit. Er erlebe offene Diskussionen und hohes Interesse der Bürgerinnen und Bürger, betont er. Nur eines mag er gar nicht.
In zwei Wochen wird in Dorsten gewählt. Bürgermeister Tobias Stockhoff (CDU) zieht eine Zwischenbilanz und zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Wahlkampfs. „Der Wahlkampf läuft genauso wie zu Beginn. Die Menschen sind sehr interessiert, was mich freut. Sie sind offen für die Ausführungen und die Informationen, die es dazu gibt. Aber sie führen auch gerne Diskussionen. Das ist gerade gut. Darum geht es ja, um den Wettbewerb von verschiedenen Positionen.“
Stockhoff betonte, dass er den Austausch mit den Mitbewerberinnen und Mitbewerbern schätze. „Ich bin auch den Kandidatinnen und Kandidaten der anderen Parteien sehr dankbar, dass wir da in einem guten Miteinander stehen. Es gibt einen guten Austausch.“
Deutliche Kritik an Mitbewerber
Deutlich kritischer äußerte sich Stockhoff jedoch zu einem Mitbewerber, den er nicht namentlich nennt. „Was mich persönlich, und das hat mich jetzt nicht als Bürgermeister aufgeregt, sondern als Bürgermeisterkandidat oder als Privatperson, ist tatsächlich ein Mitbewerber, der durch vollkommene Unkenntnis von Sachthemen aufgefallen ist. Dafür sät er leider im Moment in unserer Stadt im wahrsten Sinne des Wortes Hass und setzt vor allem auf Spaltung. Und das ist ganz fatal für unsere Stadt.“
Stockhoff betont, wie wichtig eine starke Gemeinschaft sei: „Wir wollen eine starke Gemeinschaft in dieser Stadt, trotz unterschiedlicher Positionen. Dafür stehe ich, dafür stehen auch viele andere Bewerberinnen und Bewerber von demokratischen Parteien. Das ist meine ganz persönliche Meinung als Bürgermeisterkandidat und als Bürger Tobias Stockhoff.“
Forderung nach mehr Sachkenntnis
Abschließend machte Stockhoff deutlich, dass er von allen Kandidierenden mehr inhaltliche Auseinandersetzung erwarte. „Wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich informieren. Ansonsten sollte man sich erstmal zurückhalten, insbesondere mit Bewertungen“, sagte er. „Ich glaube, es ist schon wichtig, wenn man Bürgermeister oder Bürgermeisterin einer Stadt werden möchte, dass man sich mit dieser Stadt und den Menschen auseinandergesetzt hat und zumindest die wichtigsten Fakten kennt. Und wenn man das nicht kann, dann ist man vielleicht auch für dieses Amt nicht geeignet.“




























