Am Donnerstag, 11. September, heulten in ganz Deutschland wieder die Sirenen. Der bundesweite Warntag startete um 11 Uhr auch in Dorsten. Neben Cell Broadcast-Nachrichten und Warnungen über Apps und Medien wurden in der Lippestadt alle 24 Sirenen getestet. Das Ergebnis: 21 liefen fehlerfrei, drei benötigen Wartung.
Pünktlich um 11 Uhr wurden die digitalen Warnkanäle über Cell Broadcast und Warn-Apps aktiviert. Zeitgleich löste die Kreisleitstelle Recklinghausen erstmals die Dorstener Sirenen aus – mit dem Signal Entwarnung (einminütiger Dauerton).
Um 11.05 Uhr folgte das Signal Warnung (einminütiger auf- und abschwellender Heulton), bevor um 11.10 Uhr erneut das Signal Entwarnung ertönte. Gegen 11.45 Uhr endete der Warntag mit einer Entwarnung über die Warn-Apps und Medien. Über Cell Broadcast ist diese aus technischen Gründen nicht übermittelbar.
Ergebnis in Dorsten: Drei Sirenen defekt
Um die Funktion der Anlagen zu überprüfen, waren am Vormittag Beobachterinnen und Beobachter an allen 24 Sirenenstandorten im Stadtgebiet im Einsatz. Das Fazit: Die meisten Sirenen funktionierten ohne Probleme. An drei Standorten löste die Technik jedoch nicht wie geplant aus:
- Im Päsken 14 (Altendorf-Ulfkotte)
- Halterner Straße 62 (Hervest)
- Lasthausener Weg (Deuten)
Für diese Anlagen sind nun Wartungsarbeiten erforderlich.
Stadt bittet um Rückmeldungen
Um den Erreichungsgrad der Warnsignale noch besser einschätzen zu können, bittet die Stadt Dorsten die Bevölkerung um Mithilfe. Über das Beteiligungsportal des Landes NRW können Rückmeldungen abgegeben werden:
👉 beteiligung.nrw.de/portal/dorsten/beteiligung/themen/1017224
Wichtig für die Auswertung ist dabei der genaue Standort der Beobachtung. Personenbezogene Daten werden nicht verarbeitet – lediglich die Koordinaten werden genutzt, um die Angaben mit der städtischen Sirenenkarte abzugleichen. Die Rückmeldungen sind noch bis zum 18. September möglich. Dann folgt die Auswertung.
Ziel: Sicherheit im Ernstfall
Der Warntag soll sicherstellen, dass im Ernstfall – etwa bei Großbränden, Unfällen mit Gefahrstoffen oder Naturkatastrophen – möglichst viele Menschen schnell eine Warnung erhalten. „Jede Rückmeldung hilft uns, das System noch besser zu machen“, betont die Stadtverwaltung.
So können Sie mitmachen
- Rückmeldungen sind bis 18. September möglich
- Online unter: beteiligung.nrw.de/portal/dorsten/beteiligung/themen/1017224
- Wichtig: Bitte den genauen Standort der Beobachtung angeben
- Es werden keine personenbezogenen Daten verarbeitet




























