Grünschnitt und Gartenabfälle gehören nicht in den Wald. Darauf verweist der Bund.

In Zeiten der Coronakrise sieht es schlecht aus, den Grünschnitt und die Gartenabfälle regelmäßig, so wie gewohnt, am Entsorgungsbetrieb Dorsten abzugeben. Hier geht es derzeit nur nach telefonischer Anmeldung.

Was aber tun, wenn der Berg im Garten zu groß wird? Viele kippen den Gartenabfall einfach in den Wald oder auf Freiflächen an Ackergrenzen.

Der BUND appelliert aber an Gartenbesitzer, dass sie auf keinen Fall Grünschnitt, Stauden und Gehölzreste in der freien Landschaft abladen und so zu „entsorgen“ sollen.

Indisches Springkraut
Folge von Garten- und Grünabfällen aus dem Garten im Wald. Das Indische Springkraut breitet sich aus und unterdrückt dabei heimische Pflanzenarten.

Der Grund: Auf diesem Wege könnten sich so genannte invasive, eingebürgerte Arten oder auch Gartenzüchtungen ausbreiten und heimische Pflanzen verdrängen, so der Umweltverband.

Das verunstalte die nicht nur die Natur, sondern führe auch zur Verwilderung von Gartenpflanzen, die in der freien Landschaft heimische Arten verdrängen und somit die heimische Flora verfälschen, so der Bund.  

Gartenabfälle Coronakrise

Stattdessen sollten diese Abfälle besser im Garten durch Kompostierung wieder der Natur zugeführt und auch Lebensraum für Wildtiere beispielsweise durch Reisighaufen geschaffen werden, rät der BUND.

Es gäbe aber auch viele Möglichkeiten, im Garten selbst mit dem Grünschnitt einen Beitrag für die Natur zu leisten, so der Umweltverband.

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