In Zeiten vom Lockdown ist es um den Dorstener DJ Peter Suttrop still geworden.
Bereits im vergangenem Jahr gab es für den Stimmungsmacher (64 J.) bedingt durch die Corona-Pandemie keine großen Partys und Feste.
Wie geht er mit dem jetzigen Lockdown um? Wie war sein Jahr im Lockdown? Wie geht es 2021 weiter? Das wollten wir von dem Dorstener DJ Peter Suttrop wissen.
Alle kennen den beliebten Dorstener DJ. Keine Feier ohne Meyer, nee, ohne Peter Suttrop. Mit seiner fahrenden Disco konnte Suttrop im letzten Jahr nur die Bewohner der AWO-Wohnstätte musikalisch auf Distanz aufheitern. Vom Schützenfestplatz aus und mit Unterstützung des Schützenfestvereins. Das sei zwar nicht viel gewesen, aber die Menschen, die dort leben, hatten zumindest für eine kurze Zeit mächtig Spaß.

Mit Blick auf die kommenden Monate sagte Suttrop, dass er den zweiten Lockdown erwartet habe. Bereits 2020 sei die Auftragslage, was sein Musikgeschäft anbelangt schon ganz unten gewesen. „Das war ein ganz bitteres Jahr. Nicht nur für mich, sondern für alle Brautpaare und diejenigen, die beispielsweise ihre Silberhochzeit oder ihren runden Geburtstag geplant und daraufhin gespart haben“, so Suttrop.
Mittlerweile habe er schon rund 22 Aufträge mit ins neue Jahr übernommen. Fakt sei, dass erneut etliche ihre Party in den Monaten März und April storniert und auf das Jahr 2022, teilweise sogar auf 23 verschoben haben.

„Die Sorge ist da, dass ihre Feier auch diesmal nicht stattfinden kann. Selbst für das Jahr 23 und 24 haben sich einige Leute Termine für eine Silberhochzeit gesichert“, fügt Peter Suttrop hinzu. Alle Termine jedoch blieben derzeit offen. „Ich bin davon überzeugt, dass die großen Partys, wenn es die überhaupt geben wird, erst ab Herbst möglich sind. Und dann auch nur unter strenger Einhaltung der Hygieneschutzmaßnahmen“, so Suttrop.
Hygieneschutzmanhmen für große Fest kaum umsetzbar
Besonders für die großen Feste, wie Schützenfeste, sei es für Suttrop fraglich, ob diese überhaupt durchgeführt werden können. Alleine die Hygieneschutzmaßnahmen seien bei einem Schützenfest in einem vollen Zelt seiner Meinung nach so gut wie kaum umsetzbar.
„Es liegt echt eine ganze Branche am Boden“, fügt er hinzu. Suttrop sieht sich selber noch als jemanden an, der relativ gut durch die Krise bis jetzt gekommen sei. Immerhin müsse er nicht alleine von der Musik leben. Zum Glück habe er noch seine Versicherungsagentur und die Einnahmen seiner Frau Ursula durch die Künstler-Bären-Manufaktur.

Passion Musikmachen
Für den Versicherungskaufmann steht fest, dass der wirtschaftliche Verlust das eine, der Verzicht auf die vielen sozialen Kontakte das andere sei. „Meine Passion ist die „Musikmacherei“. Das fehlt mir so, wie für andere Menschen das Essen und Trinken“, verrät er über seine jetzige Gefühlsverfassung.
Deshalb nutze er auch jede Gelegenheit im privaten Rahmen seine „Scheiben“ oder wie beim Balkon bei der Tochter aufzulegen. „Wenn es das Wetter wieder zulässt, reise ich erneut mit meiner rollenden Disco bei der AWO an. Dort werde ich dann erneut mit meiner Musik etwas zur besseren Stimmung der Bewohner beisteuern“.

Mit Blick auf die nächsten Monate in Zeiten von Corona hat Suttrop bereits eine Idee. „Gerne würde ich auch für alle anderen Einrichtungen kostenlos, aus rein karitativen Gründen in Dorsten Musik machen“. Wer Interesse hat, kann sich melden unter Mail [email protected] oder unter www.profisound-dorsten.de.
Petra Bosse




























