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Mittwoch, November 30, 2022
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Was macht Corona mit unseren Schülern?

Veröffentlicht am

Foto: Edward Jenner / Pexels

Zwei Jahre Pandemie haben wir bereits hinter uns. Was hat Corona mit den Schulen und den Schülern gemacht? Unsere Schüler-Reporterin Lycille berichtet aus eigener Erfahrung.

Bekanntlich war vor Corona alles “normal”. Es gab normalen Unterricht, ohne strenge Maßnahmen und Masken. Gruppenarbeiten fanden unter den Schülern statt. Es gab gemeinsames Lernen sowie Erklärungen von Lehrern zu jedem einzelnen Thema, damit jeder es versteht. Pro Halbjahr wurden in jedem Hauptfach zwei Arbeiten geschrieben. Und alle waren froh, jeden Tag ihre Freunde zu sehen.

Große Veränderungen durch den Lockdown

Alle Schüler waren durch den Lockdown in kürzester Zeit auf sich alleine gestellt. Dennoch versuchten alle Schulen den Unterricht so normal wie möglich stattfinden zu lassen. Dies wurde durch Videokonferenzen und Aufgaben-Apps (etwa Classroom) möglich.

Eigentlich klingt es für Jugendliche erst einmal gut. Jeden Tag zuhause sein, kein normaler Stundenplan haben und nicht immer in der Schule sitzen zu müssen. Dies war aber nicht so je länger der Lockdown ging. Es wurde für die meisten immer schwerer, die Themen zu verstehen. Schließlich gab es zu der Zeit nur Hilfe von Lehrern per E-Mail. Die Eltern saßen zudem selbst im Homeoffice. Die Schüler halfen sich untereinander, wobei öfters mal die gleiche Erarbeitung rauskam. Man musste sich außerdem ständig auf das Internet verlassen. Über das Erlernte wurde dann nicht wie gewohnt Arbeiten geschrieben, sondern es gab Ersatzleistungen.

Was passierte nach dem Lockdown?

Nachdem die Schulen wieder eröffnet wurden, fing es bei meiner Schule erst mit Wechselunterricht an. Dazu gab es viele Maßnahmen wie Masken- und Abstandsregelungen sowie regelmäßiges Desinfizieren und Testen. Gruppenarbeiten fanden wegen Corona auch sehr selten statt.

Am Petrinum wurde die nullte Stunde wieder eingeführt, und es gab versetzte Pausen um Ansammlungen zu vermeiden. Außerdem gab es seitdem eine Digitalisierung, wodurch mehr an Whiteboards gemacht werden konnte. Wenn jemand wegen Corona fehlte, konnte dieser im Unterricht zugeschaltet werden. Leider gab es viele Ausfälle von Lehrern aufgrund von positiven Tests und auch die Schülerschaft ist nie vollzählig gewesen.

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