StartGesundheitCovid-19Was macht Corona mit unseren Schülern?

Was macht Corona mit unseren Schülern?

Veröffentlicht am

Foto: Edward Jenner / Pexels

Zwei Jahre Pandemie haben wir bereits hinter uns. Was hat Corona mit den Schulen und den Schülern gemacht? Unsere Schüler-Reporterin Lycille berichtet aus eigener Erfahrung.

Bekanntlich war vor Corona alles “normal”. Es gab normalen Unterricht, ohne strenge Maßnahmen und Masken. Gruppenarbeiten fanden unter den Schülern statt. Es gab gemeinsames Lernen sowie Erklärungen von Lehrern zu jedem einzelnen Thema, damit jeder es versteht. Pro Halbjahr wurden in jedem Hauptfach zwei Arbeiten geschrieben. Und alle waren froh, jeden Tag ihre Freunde zu sehen.

Große Veränderungen durch den Lockdown

Alle Schüler waren durch den Lockdown in kürzester Zeit auf sich alleine gestellt. Dennoch versuchten alle Schulen den Unterricht so normal wie möglich stattfinden zu lassen. Dies wurde durch Videokonferenzen und Aufgaben-Apps (etwa Classroom) möglich.

Anzeige
Anzeige von Ohrwerk Hörgeräte: Fit im Ohr. Fit für den Alltag.

Eigentlich klingt es für Jugendliche erst einmal gut. Jeden Tag zuhause sein, kein normaler Stundenplan haben und nicht immer in der Schule sitzen zu müssen. Dies war aber nicht so je länger der Lockdown ging. Es wurde für die meisten immer schwerer, die Themen zu verstehen. Schließlich gab es zu der Zeit nur Hilfe von Lehrern per E-Mail. Die Eltern saßen zudem selbst im Homeoffice. Die Schüler halfen sich untereinander, wobei öfters mal die gleiche Erarbeitung rauskam. Man musste sich außerdem ständig auf das Internet verlassen. Über das Erlernte wurde dann nicht wie gewohnt Arbeiten geschrieben, sondern es gab Ersatzleistungen.

Was passierte nach dem Lockdown?

Nachdem die Schulen wieder eröffnet wurden, fing es bei meiner Schule erst mit Wechselunterricht an. Dazu gab es viele Maßnahmen wie Masken- und Abstandsregelungen sowie regelmäßiges Desinfizieren und Testen. Gruppenarbeiten fanden wegen Corona auch sehr selten statt.

Am Petrinum wurde die nullte Stunde wieder eingeführt, und es gab versetzte Pausen um Ansammlungen zu vermeiden. Außerdem gab es seitdem eine Digitalisierung, wodurch mehr an Whiteboards gemacht werden konnte. Wenn jemand wegen Corona fehlte, konnte dieser im Unterricht zugeschaltet werden. Leider gab es viele Ausfälle von Lehrern aufgrund von positiven Tests und auch die Schülerschaft ist nie vollzählig gewesen.

Neuer WhatsApp-Kanal

Abonnieren Sie unseren WhatsApp-Kanal unter https://bit.ly/dorstenonline für aktuelle Infos. Wir bieten lokale Nachrichten, Event-Infos, Polizeimeldungen und mehr.

NEUSTE ARTIKEL

Mehr Personal an NRW-Schulen: Höchster Zuwachs seit über 40 Jahren

Die Personalausstattung an den Schulen in Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Schulministeriums arbeiten heute rund 12.600 Menschen mehr an den Schulen...

Dorsten setzt Strategie gegen Eichenprozessionsspinner fort

Dorsten setzt 2026 weiter auf feste Prioritäten und den digitalen Raupenmelder gegen Eichenprozessionsspinner.

Raub am Bahnhof Dorsten: Polizei sucht zwei Tatverdächtige mit Öffentlichkeitsfahndung

Nach einem Raub am Dorstener Bahnhof sucht die Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach zwei bislang unbekannten Tatverdächtigen. Sie sollen am Nachmittag des 22. Februar 2026...

Geschichtsstation an der Agathaschule zerstört

Mit großer Bestürzung hat die Agathaschule die Zerstörung der 49. Dorstener Geschichtsstation festgestellt. Unbekannte hatten am Wochenende das Glas der Station auf dem Schulgelände so...

Klick mich!