Sanierungsmaßnahmen auf der Weidefläche „Hervester Bruch“ in Dorsten

Dorsten (straßen.nrw). Auf der Weidefläche Hervester Bruch in Dorsten, einer Straßen.NRW-Kompensationsmaßnahme, die auch als Brutplatz der Störche Werner und Luise bekannt ist, sind umfangreiche Arbeiten an zwei Blänken notwendig.

Blänken sind Kleingewässer, die im Sommer kurzzeitig trocken fallen können. Die Gewässer wurden 1990 angelegt und sind zum Teil stark zugewachsen Damit hat sich ihre ursprüngliche Größe stark verkleinert. Durch diesen natürlichen Verlandungseffekt trocknen kleinen Gewässer zu schnell aus und haben über einen zu langen Zeitraum gar kein Wasser mehr.

Kleine Weiden müssen gefällt werden

Um den ursprünglichen Zustand der Wasserstellen wieder herzustellen und als Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten wieder attraktiv zu machen, wird Straßen.NRW ab Montag (29.11.) zwei Blänken sanieren. Dafür müssen sechs große und etwa 15 kleinere Weiden gefällt werden, die direkt an den Gewässern stehen, da diese den Fortbestand der Blänken gefährden.

Herunterfallendes Laub

Die Bäume beschatten die Gewässer sehr stark. Dies verzögert und stört die Entwicklung der dort lebenden Amphibien und Wasserinsekten, wie z.B. Libellen. Das herunterfallende Laub beschleunigt zudem die Verlandung. Darüber hinaus entziehen die Weiden den kleinen Gewässern zu viel Wasser.

Im Anschluss wird mit Hilfe eines Baggers die alte Form der Wasserstellen wieder hergestellt. Der ausgehobene Boden wird abgefahren.

Damit alle erforderlichen Arbeiten mit dem höchsten Maß an Rücksicht auf Natur- und Artenschutz ablaufen werden, überwacht die Biologische Station Kreis Recklinghausen die Sanierung der Blänken im Hervester Bruch.

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