StartWirtschaft„Wir sind auf einem guten Weg“: Dorstens Innenstadt entwickelt sich positiv

„Wir sind auf einem guten Weg“: Dorstens Innenstadt entwickelt sich positiv

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Dorstens Innenstadt entwickelt sich nach Einschätzung der WINDOR positiv. Citymanager Christoph Uphaus und WINDOR-Geschäftsführer Oliver Göttlich sehen trotz sichtbarer Veränderungen gute Perspektiven für neue Konzepte, Gastronomie, Handel und Aufenthaltsqualität.

„Wir konnten in den letzten Jahren sehr viel Positives für die Innenstadt bewirken. Was mit der Neugestaltung der Innenstadt begann, konnte durch attraktive Neuansiedlungen fortgesetzt werden“, erzählt Christoph Uphaus, Citymanager der Wirtschaftsförderung Dorsten (WINDOR). Heute weiß der Halteraner, dass in dieser Zeit viel erreicht wurde, aber auch zukünftig noch viele Projekte möglich sind, die zur Attraktivität der Innenstadt beitragen.

Austausch mit Unternehmern bleibt zentral

„Der Austausch mit den Unternehmern ist dabei das Herz unserer Arbeit. Durch jedes Gespräch ergeben sich neue Perspektiven, die zu einem guten Innenstadt-Konzept beitragen. Ich bin erst zufrieden, wenn der Unternehmer mir mit einem Lächeln im Gesicht berichtet“, sagt Christoph Uphaus. Deshalb setzt er auf viele Gespräche mit den ansässigen Unternehmern.

Natürlich wissen auch der Citymanager und Oliver Göttlich als Geschäftsführer der WINDOR, dass es in der Wirkung nach außen nicht gut ist, wenn zuletzt mehrere Geschäfte zeitgleich geschlossen haben. Beide sehen aber zugleich die Chance, dass gerade diese Ladenlokale wieder genutzt werden können.

Oliver Göttlich, Geschäftsführer der WINDOR
Oliver Göttlich, Geschäftsführer der WINDOR. Foto: Christian Sklenak

„Für das Objekt Körmann ist bereits ein Nachfolger gefunden und auch bei den beiden anderen Geschäftslokalen sehe ich positiv in die Zukunft. Am Markt konnten wir die Lücke schnell schließen und mit Joe’s Café bekommen wir ein spannendes neues Gastronomie-Projekt“, sagt Oliver Göttlich. Zugleich verweist er auf das erfolgreich umgesetzte Konzept des Dorstener Campus.

Neue Konzepte für die Innenstadt Dorsten

Auch durch das Konzept „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ konnten neue und spannende Ideen Wirklichkeit werden. Dazu zählen Barista & Uomo, zuletzt die Bunte-Steine-Werkstatt und Feinwerk im Seidemannschen Haus.

„Elf Unternehmerinnen und Unternehmer wurden wirtschaftlich unterstützt und 90 Prozent von ihnen sind auch nach Ablauf der Förderung noch Teil der Innenstadt. Diese neuen Konzepte tragen zur Vielseitigkeit der Dorstener Innenstadt bei“, freut sich Christoph Uphaus über den Erfolg der neu gegründeten Unternehmen.

Christoph Uphaus und Daniel Strauch in der Feinwerk Weinbar in Dorsten
Christoph Uphaus und Daniel Strauch, Geschäftsführer der Feinwerk Weinbar. Foto: Christian Sklenak

Vor allem sieht Uphaus, dass Unternehmen mehr Erfolg haben, wenn sie einen Concept-Store betreiben. „Die Mischung aus Gastronomie und Bekleidung wie bei Barista & Uomo sowie das Konzept von Feinwerk im denkmalgeschützten Seidemannschen Haus zeigen, dass solche Ideen gut angenommen werden“, sagt er.

„Shoppen hat etwas mit Gefühlen und Emotionen zu tun“

Christoph Uphaus

Heute möchte nach seiner Einschätzung niemand mehr einfach etwas „von der Stange“. „Shoppen hat etwas mit Gefühlen und Emotionen zu tun. Einkaufserlebnisse und schöne gastronomische Betriebe, die zum Verweilen einladen, sind das Herz der zukünftigen Innenstädte. Und was wir nicht vergessen dürfen, ist das Erlebnis Wochenmarkt, der an drei Tagen in der Woche für eine ganz besondere Atmosphäre sorgt und ein Ort der Kommunikation und des Miteinander-Treffens ist.“

WINDOR sieht Dorsten als gefragten Standort

Dass Dorsten sich auch nach außen als interessanter Standort anbietet, zeigt nach Angaben der WINDOR die hohe Zahl an Anfragen für Gewerbeflächen in der Innenstadt über die Stadtgrenzen hinaus. „Hier stehen wir gegenüber anderen Städten deutlich überdurchschnittlich da“, erklärt Oliver Göttlich.

Göttlich ist froh, dass mit Christoph Uphaus ein „Kümmerer und Motor“ für neue Projekte und Entwicklungen gefunden werden konnte. Der Blick des Citymanagers geht dabei deutlich in die Zukunft, „denn die Vergangenheit können wir nicht mehr beeinflussen.“

Innenstadt als erlebbare Altstadt

Zukünftig müssen nicht nur weiter freistehende Gewerbeflächen bewirtschaftet werden. Auch Start-ups und die lang ansässigen Unternehmen sollen über Unterhaltung, Kulturveranstaltungen oder andere Arten von Events unterstützt werden, damit die Innenstadt erlebenswert bleibt.

„Die Innenstadt ist nicht nur eine Einkaufsstraße, es ist eine funktionierende Altstadt“

Christoph Uphaus

„Wir können heute glücklich darüber sein, dass wir eine modern gestaltete Innenstadt haben, die mit dem Marktplatz ein fantastisches Herz hat. Die Innenstadt ist nicht nur eine Einkaufsstraße, es ist eine funktionierende Altstadt, deren Flair und Angebot auch von Menschen aus den umliegenden Städten gern besucht wird.“

Oliver Göttlich ergänzt: „Wir sind uns sicher, dass die Ideen und Visionen von Citymanager Christoph Uphaus, die in engem Austausch mit der Wirtschaftsförderung entwickelt werden, die Dorstener Innenstadt in eine positive Zukunft führen werden!“

Der Blick auf die Innenstadt ist Teil der breiteren Standortarbeit der WINDOR. Beim Wirtschaftsempfang 2026 wurde zuletzt deutlich, worauf Oliver Göttlich und sein Team setzen: kurze Wege zu Unternehmen, konkrete Unterstützung im Alltag und Netzwerke, die Dorsten als Wirtschaftsstandort stärken. Weitere Beiträge dazu bündelt Dorsten-Online unter dem Schlagwort WINDOR.

Logo der Wirtschaftsförderung in Dorsten GmbH (WINDOR)

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