Josef Hadick geht am 31. März 2021 in den Ruhestand

Dorsten (pd). Die Dorstener Wirtschaftsförderung WINDOR GmbH und die Dorstener Wohnungsgesellschaft DWG sollen auch weiterhin von nur einem Geschäftsführer geleitet werden, wenn Josef Hadick zum 31. März aus Altersgründen aus den Diensten der Gesellschaften ausscheidet.

Hadick, seit Mitte 2016 Geschäftsführer der WINDOR GmbH, hatte im vergangenen Jahr auch die Leitung der DWG übernommen. Dieses Engagement war zunächst zeitlich auf ein Jahr befristet, wird nun aber ebenfalls bis 31. März verlängert.

Nachfolger für WINDOR und DWG gesucht

Aktuell hat die Suche nach einem Nachfolger bereits begonnen. Eine ausführliche Stellenausschreibung wurde erarbeitet und veröffentlicht – auf Verbandsebenen der Wirtschaftsförderungen und der Wohnungswirtschaft, sowie auf den Internetseiten der Stadt Dorsten, der WINDOR, der DWG und der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.INVEST.

Nach dieser Stellenausschreibung leitet auch künftig ein Geschäftsführer WINDOR und DWG. Nach Wirtschafts- sowie Haupt- und Finanzausschuss des Rates der Stadt Dorsten stimmten am 2. Juli auch Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DWG dieser Grundsatzentscheidung zu.

WINDOR und DWG bieten viel strategisches Potential

Geschäftsführer Josef Hadick: „Die Erfahrung der letzten Monate hat gezeigt, dass beide Gesellschaften gemeinsam gut zu führen sind und dass es zudem viele Möglichkeiten gibt, Synergien zu heben. Beide Gesellschaften haben außerdem viel strategisches Potential für die Zukunft und nicht zuletzt gute Mitarbeiterteams.“

Holger Lohse in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der DWG dankt dem Geschäftsführer für die bisher geleistete Arbeit. „Die DWG ist gut aufgestellt. Die letzten Monate im Verbund mit WINDOR haben für beide Gesellschaften Perspektiven aufgezeigt, die wir weiter entwickeln wollen.“

Große Bedeutung für die Stadtentwicklung

Bürgermeister Tobias Stockhoff bewertet die Entwicklung ebenfalls positiv: „Die Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt in den letzten Jahren haben gezeigt, dass es für Städte von strategischer Bedeutung ist, eine eigene Wohnungsgesellschaft zu haben – nicht so groß, dass sie den freien Markt beeinflusst und auch nicht mit dem vordringlichen Ziel, Geld zu verdienen. Aber es ist wichtig, dass eine Stadt selbst als Akteur im Wohnungsmarkt auftritt. Das hat große Bedeutung für die Stadtentwicklung.“

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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