Der Kampf des sechsjährigen Maximilian aus Dorsten gegen einen Hirntumor hat viele in der Region berührt. Auch die Dorstener Polizei.

ein Bericht von der Polizei Recklinghausen

Einen Tag vor Heiligabend hat Max die Dorstener Polizeiwache besucht. Neulich hatte er bei einem Besuch bei Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff gesagt, dass er später Polizist werden möchte. Aber zunächst einmal würde er gerne eine Polizeiwache besuchen. Diesen Wunsch haben wir Max natürlich gerne erfüllt.

Max_Iwona Kaluzn
Max durfte auch am Steuer eines Streifenwagens Platz nehmen. Mit im Bild sind seine Mutter Iwona Kaluzna sowie Frank Fiege, Leiter der Polizeiwache Dorsten.

Wir haben Max und dessen Mutter Iwona mit einem Streifenwagen zu Hause abgeholt und sind auf Umwegen zu unserer Dienststelle am Südwall gefahren – ein paar Meter sogar mit Blaulicht.

Wachleiter Frank Fiege zeigte Max den Wachbereich, den Funkplatz, von dem aus mit den Streifenwagenteams kommuniziert wird und alles, was zur Polizeiausrüstung dazugehört: vom Anhaltestab (im Volksmund „Kelle“), dem Funkgerät, der schweren Schutzweste, bis zur Handfessel. Die durfte Max an den Handgelenken seiner Mutter auch gleich ausprobieren – und glücklicherweise fanden wir den passenden Schlüssel zum Aufschließen.

Max nahm am Steuer eines Streifenwagens Platz, wünschte der Dorstener Innenstadt über den Außenlautsprecher „Frohe Weihnachten“ und war regelrecht aus dem Häuschen, als die Kollegen ihm einen „Kinder-Dienstausweis“ mit Passfoto und Namen überreichten. Dazu gab’s einen Polizei-Teddy und eine süße Tüte zu Weihnachten. Auf die Frage, was ihm denn am besten gefallen habe, meinte Max: „Alles!“

Mit welcher Lebensfreude der Junge seinem Schicksal begegnet, hat uns beeindruckt.

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