Blauer Himmel mit kaum einer Wolke sorgten an der ehemaligen Zeche Fürst Leopold in Dorsten für gute Laune. Youngtimer Fans waren für ihr Treffen aus ganz NRW angereist.
Schätzungsweise bis zu 1000 Benzinkutschen waren diesen Sonntag zu Gast beim zweiten Young- und Oldtimertreffen. Das Youngtimer-Treffen auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Fürst Leopold in Dorsten hatte mit etwa 300 Autos gerechnet. Das tolle Herbstwetter war für viele bestimmt ein Grund, nach Hervest zu kommen. Doch auch ein anderer Punkt war wichtig für die Autofans: Viele der Autos haben lediglich eine Saisonzulassung. Die jungen Klassiker werden nur bis Ende Oktober auf der Straße bewegt, bevor es in den Winterschlaf geht. Es war also wahrscheinlich die letzte Chance, das Fahrzeug noch einmal zu fahren in diesem Jahr.

Viel zu sehen
Gut gefüllt war außerdem die ortsansässige Gastronomie an der Zeche. Dazu kamen dann noch einige Foodtrucks. Es gab aber auch für Interessierte die Möglichkeit, sich die Dampfmaschine vom Bergbauverein zeigen zu lassen. Gastgeber waren das CreativQuartier und Nightaffairs sowie die Stern Garage und Sebastian Starzynski mit Mario Novembri.

Die beiden ergänzen sich gegenseitig mit ihrer Kompetenz in der gemeinsamen Halle in Hervest Dorsten. Novembri ist Sachverständiger für Kfz, Unfallschäden und Bewertungen. Er ist auch Classic-Data Bewertungspartner für Youngtimer und Oldtimer. Starzynski fungiert als Gutachter für den TÜV Nord und hat jahrelange Erfahrungen mit Oldtimern und Tuningfahrzeugen.
Ein besonderes Highlight beim Youngtimer Treffen

Etwas versteckt auf dem Edekaparkplatz sticht ein Porsche heraus. Der Sportwagen von Mark Landmann aus dem Ruhrgebiet. Er hat den Porsche 911 T-Modell 2014 in den Niederlanden gekauft und bis 2016 restaurieren lassen. „Eigentlich wollte ich ihn nur fahren“, versichert Landmann mit einem Lächeln, doch hatte er festgestellt, das der Wagen doch mehr Auffrischung braucht, sagt er anschließend. Der Porsche in der Farbe Blutorange hat das Baujahr 1971.

320 Schweißstunden stecken alleine in der Karosserie. Eine neue Komplettlakierung und Versiegelung lassen den Wagen wie neu aussehen. 2,2 Liter Hubraum hat der Motor und liefert 180 PS. Er wurde auch zusammen mit dem Getriebe komplett überholt. Der Wagen steht auf 15 Zoll Fuchs Felgen, die es eigentlich nur beim S-Modell gab. Doch gefallen Landmann die größeren Felgen einfach besser als die orginalen 14 Zoll. Ein besonderes Highlight findet sich noch auf dem Tankdeckel. Rallyelegende Walter Röhrl hat passend zu den goldfarbenen Anbauteilen mit einem goldenen Lackstift das Fahrzeug signiert. Dafür ist Landmann extra zu einer Messe nach Luxemburg gefahren.




























