Eine Serie von aufgesprengten Zigarettenautomaten sorgt in Dorsten derzeit für Unruhe. Am Sonntagmorgen konnten Zeugen die Täter in Hervest nun auf frischer Tat ertappen und beschreiben.
Die Zigarettenbande schreckte die Hervester am frühen Sonntagmorgen gegen 3.50 Uhr mit einem lauten Knall aus dem Schlaf. Der aufgesprengte Zigarettenautomat an der Dorfstraße rief sofort Zeugen auf den Plan. Sie konnten die flüchtigen Täter sehen und beschreiben. Die Zeugen informierten sofort die Polizei und beschrieben Täter und Fluchtrichtung.
So werden die Unbekannten beschrieben
Drei Unbekannte liefen nach der Sprengung in Richtung Halterner Straße. Einer trug einen beigefarbenen Jutebeutel. Nach einer Kurve stiegen sie in einen schwarzen Wagen, in dem noch ein vierter Beteiligter, der Fahrer, saß. Bei dem Auto handelt sich vermutlich um einen Mercedes C-Klasse mit fünf Türen. Die Zigarettenbande fuhr davon, ohne das Licht einzuschalten.
Täter 1:
Etwa 1,60-70m groß, dickliche Figur,schwarze kurze Haare, bekleidet mit einer schwarzen Bomberjacke und einer dunklen Hose.
Täter 2:
Ca. 1,80m groß, schlank, schwarze kurze Haare, bekleidet mit einer weißen Sweatjacke und einer dunklen Hose
Eine genauere Beschreibung des dritten Flüchtigen sowie des Fahrers waren nicht möglich.
Eine Woche zuvor hatte es in Wulfen geknallt
In der Woche zuvor hatten Zeugen in Wulfen zwei Männer beobachtet, die nach einer ganz ähnlichen Sprengung geflüchtet waren. Diese waren als etwa 180 bis 190 cm groß beschrieben worden. Ein Fluchtfahrzeug war dabei nicht beobachtet worden. Ob es sich vielleicht dennoch um die gleiche Bande handeln könnte, ist noch nicht klar.
Zigarettenschachteln überall verstreut
Auf der Flucht verloren die Täter etliche Zigarettenschachteln. Ebenso lagen noch viele im Bereich des aufgesprengten Automaten. Der Automat wurde bei der Sprengung vollkommen zerstört. Einzelteile fanden sich sogar am gegenüberliegenden Fahrbahnrand. Automat und Schachteln wurden sichergestellt.
Das Fachkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittler nehmen weitere Hinweise unter der Tel.: 0800 2361 111 entgegen.




























