Ein besonderer Besuch im Dorstener Rathaus: Bürgermeister Tobias Stockhoff empfing kürzlich die 15-jährige Tennisspielerin Zara Comia aus Lembeck. Die talentierte Schülerin des Gymnasiums der Mariannhiller Missionare in Maria Veen zählt schon jetzt zu den vielversprechendsten Nachwuchsspielerinnen im deutschen Tennis.
Mit gerade einmal sechs Jahren begann Zara ihre sportliche Laufbahn auf der Anlage des BVH Tennis. Seit einigen Jahren trainiert sie beim TV Feldmark in der Tennisschule von Martin Göritz. Dort entwickelte sie sich zur Leistungsträgerin – und das nicht nur im Einzel. Auch im Mannschaftssport übernimmt sie früh Verantwortung. In der Sommersaison 2025 spielte sie erstmals an Position 1 für die Damenmannschaft des TC Grün-Weiß Herne und führte das Team prompt zum Aufstieg in die Westfalenliga. Im Winter wartet nun mit der Regionalliga Winter West die nächste Herausforderung.
Respektable sportliche Bilanz
Auch sportlich kann sich Zaras Bilanz sehen lassen. In der deutschen Rangliste ihres Jahrgangs (2009) belegt sie derzeit Platz 15, in Nordrhein-Westfalen sogar Platz vier. Bei den Damen rangiert sie aktuell auf Platz 199 – mit klar definiertem Ziel: der Sprung unter die besten 150. Ein großer Schritt dorthin gelang ihr im Juni beim internationalen ITF-Turnier in Hilversum, wo sie erstmals das Halbfinale erreichte. Im Juli sicherte sie sich zudem den Titel bei den Westfälischen Jugendmeisterschaften (w16).
Bürgermeister Stockhoff zeigte sich bei dem Treffen beeindruckt von Zaras Entwicklung:
„Es ist großartig, dass in Dorsten so sportlich talentierte junge Menschen heranwachsen. Zara vereint Disziplin, Leidenschaft und ein bodenständiges Auftreten. Ich werde ihren Weg mit großem Interesse verfolgen“, sagte er anerkennend.
Die vier Vorbilder von Zara Comia
Trotz aller Erfolge bleibt Zara Comia bescheiden – und voller Freude an ihrem Sport. Auf die Frage nach ihren Vorbildern nennt sie gleich vier: Rafael Nadal („weil er Linkshänder ist, so wie ich“), Carlos Alcaraz („weil er so viel Spaß auf dem Platz hat“), Jannik Sinner („weil er so diszipliniert ist“) und Aryna Sabalenka („weil sie so emotional spielt“).
Der Bürgermeister nahm die Gelegenheit zum Gespräch, um Zara auch einen persönlichen Rat mitzugeben:
„Bei allem Ehrgeiz – der Spaß muss im Mittelpunkt bleiben. Nur wer mit Freude spielt, kann wirklich erfolgreich sein.“ Und fügte schmunzelnd hinzu: „Wenn du dir das Beste von allen vier Profis aneignest, mache ich mir um eine große Karriere von dir keine Sorgen.“
Dorsten darf gespannt sein – auf den weiteren Weg einer jungen Athletin, die bereits heute sportlich auf sich aufmerksam macht und dabei mit beiden Füßen fest auf dem Boden bleibt.




























