Die bildende Künstlerin Brigitte Stüwe ist vom Kunstverein virtuell visuell e.V. angefragt worden, ein gemeinsames Kunstprojekt mit Schülern der Gesamtschule Wulfen umzusetzen. Ziel war es, eine neu eingerichtete Sprühfläche am Bahnhof mit einem ersten Graffiti zu gestalten. Diese Fläche steht künftig nach und nach auch anderen Schulen zu Verfügung – die Wulfener Schüler durften als erste Hand anlegen.
Das Oberthema „Reisen“ legte Stüwe so aus, dass es um Zukunftsreisen gehen sollte: Wie wollen wir in Zukunft reisen? Welche Möglichkeiten und Ideen gibt es? Um das künstlerisch umzusetzen, fertigte sie zunächst eine Skizze an und fand anschließend in der Gesamtschule Wulfen eine passende Partnerin: Kunstlehrerin Tanja van der Schors der Gesamtschule Wulfen.
So entwickelte sich das Projekt weiter. Beteiligt war ein Ergänzungskurs BiPo (10. Klasse) mit rund zehn bis elf Schülern. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin bereiteten sie das Graffiti intensiv vor. Schablonen wurden zugeschnitten, Motive erarbeitet und Konzepte entwickelt.
An drei Tagen arbeiteten die Jugendlichen schließlich direkt an der Wand am Bahnhof. Dafür wurden sie eigens vom Unterricht freigestellt. Trotz teils wechselhaften Wetters war die Stimmung hervorragend. „Wir haben alle viel gelernt und viele neue Erfahrungen gesammelt“, betont Tanja van der Schors.
Die Künstlerin zeigte sich begeistert von der Zusammenarbeit mit der Gesamtschule Wulfen, die als Kulturschule bekannt ist und in diesem Bereich bereits über viel Erfahrung verfügt. „Die Kooperation hat richtig Spaß gemacht – und das Ergebnis kann sich sehen lassen“, so Stüwe.




























