Am vergangenen Samstag, den 12. Oktober, haben die Star-Riders Wulfen zum dritten Mal ihren beliebten „Beer Run“ ausgerichtet – eine Mischung aus Kurzstrecke, Kaltgetränk und Kondition, die längst Kultstatus im Vereinskalender genießt. Zwar standen in diesem Jahr etwas weniger Teilnehmer als 2024 an der Startlinie, doch viele machten den kleineren Pulk mit doppelter Motivation wett: Zahlreiche Läuferinnen und Läufer drehten die drei Kilometer kurzerhand zweimal.

Der Modus bleibt so einfach wie berüchtigt: vier Biere an vier Stationen – eines vor dem Start, eines nach Kilometer eins, eines nach Kilometer zwei und das finale im Ziel. Erst wenn der letzte Schluck ausgetrunken ist, läuft die Uhr aus beim Beer Run. Die Strecke führte vom Clubhaus an der Köhler Straße in Richtung Muna, dann durch ein kleines Waldstück und das Gewerbegebiet Köhl zurück zum Startpunkt. Asphalt, Schotter, Schatten – und überall Anfeuerung.

Ergebnisse des Beer Run
Einzelwertung
- Stefan B – 23:48
- Ben – 31:07
- Stefan S – 31:10
Teamwertung
- Señor Saftsack – 31:12
- DoggyStyle – 39:15
- Das Dynamische Duo – 45:43
„Zweite Runde“
Wer nach drei Kilometern und drei Stationen noch nicht satt – oder besser: nicht genug – hatte, durfte zur Kür antreten und die Strecke ein zweites Mal absolvieren.
- Langsamster Einzel: Markus – 1:29:14
- Langsamstes Team: Tao – 1:35:20
Sonderpreis
- Größtes Team (6): Die Zweite ist die Beste
Stimmung vor Stoppuhr
Der „Beer Run“, ursprünglich eine US-Spaßveranstaltung, lebt in Wulfen nicht nur von Zeiten, sondern vom Zusammenspiel aus Vereinsgeist und Volksfest: Vor dem Start mischten sich Neugierige unter Routiniers, an den Stationen wurden Becher gereicht und gute Sprüche gleich mit. Auf dem Rückweg durchs Gewerbegebiet Köhl trug der Applaus fast so sehr wie die Aussicht auf das Schlussbier. Und wer zweimal lief, erntete doppelt Anerkennung.

Fazit
Weniger Starter, aber mehr Geschichten: Die vierte Auflage des Beer Run zeigte, wie stabil das Format trägt. Ob persönliche Bestzeit, Teamtaktik oder einfach der Spaß am sportlichen Bier – die Star-Riders haben einmal mehr bewiesen, dass sich Kondition und Kaltgetränk nicht ausschließen müssen. Nach dem finalen Austrinken blieb nur noch eines zu tun: anstoßen – auf einen Lauf, der Wulfen längst gehört. Prost und bis zur vierten Runde!





























