Der 4. anstehende Brustkrebslauf in Dorsten stand beim Neujahrsempfang der CDU Dorsten ebenfalls im Mittelpunkt. Mit einer spontanen Sammelaktion unterstützten die Gäste die Initiative. Am Ende kamen 1.217 Euro für den guten Zweck zusammen.
Tobias Stockhoff bringt den Hut ins Spiel
Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff leitete den Programmpunkt mit einem humorvollen Einstieg ein. Dabei ging er zunächst auf die Frage ein, wann man eigentlich als echter Dorstener gilt. „Manche sagen ja, man müsse mindestens fünf Generationen nachweisen“, sagte er mit einem Schmunzeln. „Das habe ich einmal in Hamburg gelernt.“

Mit Blick auf den Ortsteil Lembeck erzählte er eine bekannte lokale Anekdote. „In Lembeck heißt es sogar, man müsse erst fünf Jahre auf dem Friedhof liegen, bevor man als richtiger Lembecker gilt.“ Der humorvolle Einstieg sorgte für Lachen im Saal. Anschließend richtete Stockhoff den Blick auf den eigentlichen Anlass und kündigte eine spontane Sammelaktion zugunsten des Brustkrebslaufs an.
„Wir machen es ganz einfach: Wir lassen jetzt einmal den Hut rumgehen“, sagte der Bürgermeister. Mit einem Augenzwinkern ergänzte er: „Abgeguckt von den Kollegen aus Schermbeck.“

Professorin Mohri stellt den Brustkrebslauf vor
Anschließend stellte Dr. Khadijeh Mohri den Brustkrebslauf und dessen Hintergrund vor. Die Professorin machte deutlich, warum Aufklärung und Vorsorge eine wichtige Rolle spielen. „Brustkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten bei Frauen. In Deutschland ist etwa jede achte Frau davon betroffen“, erklärte sie. Der Lauf in Dorsten solle deshalb nicht nur Spenden sammeln, sondern auch das Bewusstsein für Vorsorge stärken und Betroffenen Solidarität zeigen.
„Wir möchten das Bewusstsein stärken, Solidarität zeigen und Menschen ermutigen, zur Vorsorge zu gehen. Vorsorge kann Leben retten.“ Mohri dankte zugleich den vielen Unterstützern aus der Stadt. Ohne die Hilfe zahlreicher Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen wäre die Veranstaltung nicht möglich.

Spontane Unterstützung der Gäste
Während der Sammlung wanderte ein Korb durch die Reihen der Gäste. Viele griffen spontan zum Portemonnaie.
Das Ergebnis sorgte schließlich für Applaus im Saal: 1.217 Euro kamen innerhalb weniger Minuten zusammen. Stockhoff zeigte sich sichtlich erfreut über die spontane Unterstützung. „Das zeigt, wie groß die Solidarität in unserer Stadt ist“, sagte der Bürgermeister.






























