Der Strukturwandel im Kreis wird vorangetrieben. Der Zuschuss aus Brüssel soll Übergang zu klimaneutraler und nachhaltiger Wirtschaft fördern. Jetzt gilt es, Projekte zu erarbeiten und konkrete Förderung zu beantragen.
Mit dem „Just Transition Fund“ fördert die EU den Übergang zu einer klimaneutralen und nachhaltigen Wirtschaft. Rund 100 Millionen Euro wurden dazu jetzt den Städten Bottrop, Dorsten, Gladbeck und Marl in Aussicht gestellt. Das Geld soll den Städten im nördlichen Ruhrgebiet helfen, die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen des Kohleausstiegs zu bewältigen.
Jobs vor allem für junge Menschen
NRW-Staatssekretär Christoph Dammermann verfolgt das Ziel, „besonders jungen Menschen durch verbesserte Bildungsangebote zu helfen, gut bezahlte Arbeit in innovativen Branchen zu bekommen“. Und Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff ergänzt: „Wir sind zwanzig Jahre nach dem Ende des aktiven Bergbaus noch nicht fertig: Auch in Dorsten gibt es aus der Bergbaugeschichte noch Flächenpotenziale, die es für neue Arbeitsplätze zu entwickeln gilt. Diese Herausforderungen sind nur mit den Unternehmen und in enger Kooperation mit arbeitsmarktpolitischen Akteuren, Hochschulen und Qualifizierungsträgern erfolgversprechend zu bewältigen. Neben dem Fachkräftemangel ist und bleibt auch die Flächenverfügbarkeit für die Ansiedlung und Entwicklung von neuen Firmen und Arbeitsplätzen ein zentrales Thema.“
Die Landesregierung setzt die EU-Förderung in NRW um. Das Land will nun in einen intensiven Austausch mit den Kommunen, Organisationen, Hochschulen sowie den Wirtschafts- und Sozialpartnern des nördlichen Ruhrgebiets treten, um passgenaue Fördermaßnahmen für den Just Transition Fund zu erarbeiten.




























