Rund 260.000 Menschen haben in NRW seit Beginn der Corona-Pandemie ihre Mitgliedschaft im Sportverein gekündigt. Und die wollen die Klubs jetzt zurückgewinnen. Das Land gibt für Werbemaßnahmen 30 Euro pro verloren gegangenem Mitglied. NRW-weit stehen dafür über sieben Millionen Euro zur Verfügung.

Nach einer Rechnung des Landessportbundes (LSB) könnten davon jetzt rund 9.000 Sportvereine profitieren. Die müssen ihren Mitgliederverlust aber nachweisen. Grundlage dafür soll eine beim LSB vorliegende Vereins-Bestandserhebung und der Nachweis der Eintritte neuer Mitglieder in der Zeit vom 1. Januar 2021 bis zum 31. März 2022 sein. Ab dem kommenden Montag (27. September) können die Vereine die sogenannte „Coronahilfe Breitensport“ direkt beim Landessportbund (www.lsb.nrw) beantragen.

Programm zum Insolvenzschutz verlängert

Der LSB hat auch die „Soforthilfe Sport“ bis zum 15. Dezember 2021 verlängert. Dieses Programm soll Vereine vor einer Corona-bedingten Insolvenz schützen. 859 Vereine haben – laut LSB – bislang davon Gebrauch gemacht. 12,8 Millionen seien so in 1.745 Einzelförderungen überwiesen worden.

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