Glosse von Anke: Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.
Überhitzt
Tagestemperaturen um die 40 Grad – da schlägt der Kreislauf Purzelbäume. Mich hat der bislang „heißteste Tag im Jahr“ am letzten Mittwoch jedenfalls mehr mitgenommen als gedacht. Schon am frühen Morgen sprudelte mir das kühle Nass aus unserem dienstlichen Wasserspender über die Klamotten. Kein Wunder – ich hatte doch tatsächlich das leere Glas falsch herum unter den Zapfhahn geschoben. Um mich wieder vernünftig herzurichten, stürmte ich zur Personaltoilette, musste aber vor der verschlossenen Tür wieder abdrehen – Schlüssel im Büro vergessen!
Derweil passierte ich Büros von Kolleginnen, die einen Disput darüber führten, ob für Frauen Kleider oder Hosen bei diesen tropischen Temperaturen luftiger seien. Die Bedenken, dass bei Kleidern die schwitzigen Oberschenkel immer unangenehm aneinanderrieben, konnte die andere zerstreuen: „Dafür gibt es doch den Anti-Wundreib-Stick“, lautete ihr Rezept.
Dehydriertes Hirn und klebende Oberarme
Dann der Schmerzschrei aus dem Sekretariat: Eine Kollegin klebte mit ihrem linken Unterarm an der Schreibtischunterlage fest. Mit einem beherzten Ruck hatte sie sich befreien können. Gottlob blieben keine Hautfetzen auf dem Tisch zurück.
Ich habe dann mit meinem dehydrierten Hirn noch einige Mails geschrieben, allerdings nicht immer an die richtige Adresse, wie ich vermute. Also, liebe Kollegen und Klienten: Solltet Ihr eine rätselhafte Mail mit dem Versendedatum 2. Juli von mir im Postfach finden, nicht lange über den Sinn nachgrübeln, einfach löschen.




























