Schmunzelnd ins Wochenende mit Anke Klapsing-Reich
Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.
Vorsicht Kostümfalle!
„Bloß nichts falsch machen“, denke ich beim forschenden Blick in meinen Kleiderschrank. Schließlich möchte ich am Rosenmontag auf gar keinen Fall mit diskriminierender Verkleidung politisch unkorrekt auffallen. Dazu eine kleine Büttenrede:
Von Düsseldorf bis Wanne-Eickel sind China-Hüte derzeit heikel, auch Baströckchen und Urwaldmesser lässt man besser.
Fremde Kulturen parodieren, offenbart schlechte Manieren; auch Scherze über das Geschlecht – ist’s Mann, ist’s Frau, ist’s Fake, ist’s echt? – Davon ist dringend abzuraten, will man nicht im Fettnapf braten.
Als was verkleid‘ ich mich denn nun? Als Apfel, Kürbis oder Huhn? Pardon, ich mein natürlich „Henne“, nicht, dass ich’s Gendern noch verpenne.
Gemüse scheint mir unverdächtig, als Pilz*in wär‘ ich sicher prächtig. Auch „Kohlkopf*in“ frisch aus dem Laden würde keiner Seele schaden.
Ach was, das alles mach ich nicht: Ich steck ‘ne Pappnas‘ ins Gesicht, ruf fröhlich-donnernd drei „Helau“ als unverfälschte Anke-Frau!




























