Nach Ausbruch der Corona-Pandemie in NRW befanden sich im Kreis Recklinghausen bis einschließlich 20. Juli 4.180 Personen in Quarantäne.
Vielerorts reichte zu Beginn der Corona-Pandemie der aktuelle Personalstand in den meisten örtlichen Gesundheitsämtern in NRW nicht aus. Besonders fehlte vielerorts Personal, um alle ihnen bekannten Kontaktpersonen anzurufen, um ihnen zu sagen, dass sie sich 14 Tage lang in Quarantäne begeben müssen.
Laut den Zahlen, die das Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW jetzt veröffentlicht hat, wurde der Personalbestand beim Gesundheitsamt des Kreises Recklinghausen zu Beginn der Pandemie und im Hinblick auf die Bekämpfung des Coronavirus vorsorglich erhöht.
Enormer Personalaufwand
So wurde der Personalstand im Vergleich zu Januar 2019 von 14 auf insgesamt 76 Angestellte aufgestockt. Den Höchststand der Beschäftigten von 110 Mitarbeitern gab es am 11. Mai. nach dem Infektionsgeschehen bei der Firma Westfleisch im Nachbarkreis Coesfeld am 8. Mai.
Laut Ministerium sei mit der Anzahl der beschäftigten Personen im Gesundheitsamt Recklinghausen somit die vom Robert Koch Institut vorgegebene vollständige Kontaktnachverfolgung im Kreis Recklinghausen gewährleistet.
Insgesamt ordnete das Gesundheitsamt Recklinghausen bis zum 20. Juli in 4.180 Fällen eine häusliche Quarantäne an. In nur einem Fall wurde die häusliche Quarantäne missachtet. In diesem Fall wurde eine Strafanzeige gestellt.
Im Vergleich zum Kreis Borken kann sich die Zahl sehen lassen. Hier missachteten gleich 14 Personen die häusliche Quarantäne. Alle Missachtungen kamen laut Ministerium aus dem Umfeld der fleischverarbeitenden Industrie.
Elf Personen haben Deutschland offensichtlich während ihrer Quarantäne in ihre Herkunftsländer verlassen.




























