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H2-Klimaschutznetzwerk Ruhr – Stadt Dorsten ist auch dabei

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Bei der Auftaktveranstaltung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) haben die Kommunen der Metropole Ruhr eine Erklärung zur Bildung des gemeinsamen H2-Klimaschutznetzwerks unterschrieben. Quelle: RVR

Die 53 Kommunen in der Metropole Ruhr schließen sich in der Auftaktveranstaltung dem H2-Klimaschutznetzwerk Ruhr an – die Stadt Dorsten ist ebenfalls dabei.

RVR (pd). Bei der Auftaktveranstaltung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) haben die Kommunen der Metropole Ruhr eine Erklärung zur Bildung des gemeinsamen H2-Klimaschutznetzwerks unterschrieben. Dorsten hat sich ebenfalls verpflichtet, um gemeinsam die industrielle und klimafreundliche Erneuerung der Region voranzutreiben und den Fokus auf den Einsatz von grünem Wasserstoff zu lenken.

Intensive Vernetzung Dorstens mit anderen Kommunen

„Die intensive Vernetzung Dorstens mit anderen Kommunen bzw. die seit 2019 bestehende Kooperation mit der WinEmscher-Lippe GmbH und dem H2-Anwenderzentrum in Herten haben bereits zu einem erfolgreichen Wissenstransfer beigetragen“, sagt Dorstens Klimaschutzmanager Sebastian Cornelius.

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Dagmar Stobbe, Leiterin der Stabsstelle für Umwelt- und Klimaschutz und Unterzeichnerin des Kooperationsvertrages, ergänzt: „Erste Projektideen und Planungen konnten bereits angestoßen werden. Nun sollen die Erfahrungen der Stadt Dorsten auch im Rahmen des H2-Klimaschutznetzwerkes des RVR eingebracht werden und natürlich möchten wir ebenso von der zum Teil bereits sehr umfangreichen Expertise anderer Kommunen lernen.“

Entwicklungen zu Wasserstoff-Themen in der Metropole Ruhr

Das H2-Klimaschutznetzwerk soll den interkommunalen Austausch über aktuelle Entwicklungen zu Wasserstoff-Themen in der Metropole Ruhr fördern, um gemeinsame infrastrukturelle Voraussetzungen schaffen zu können. Ein IT-Tool soll eingerichtet werden, mit dem die bereits erreichte Treibhausgasminderung sichtbar gemacht und geplante Minderungsstrategien simuliert werden können. Darüber hinaus ist eine Beratung der Kommunen zum Einsatz von grünem Wasserstoff geplant. Dieser soll der Sicherung einer langfristig klimaneutralen Energieversorgung bei industriellen Produktionsprozessen und dem Mobilitätssektor dienen und damit die Substitution von Erdgas, Kohle und Mineralölen vorantreiben.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert die Koordination des Netzwerks im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) in den kommenden Jahren mit bis zu 1,67 Millionen Euro. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative unterstützt die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.

Der RVR übernimmt das Netzwerkmanagement und steuert den Eigenmittelanteil bei.

Um die im Klimaschutzgesetz verankerte Klimaneutralität im Jahr 2045 zu erreichen, ist es erforderlich, dass alle Sektoren von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energien umrüsten. Dem Einsatz von grünem Wasserstoff kommt dabei vor allem in der Industrie eine Schlüsselrolle zu.

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