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Hochstadenbrücke wieder freigegeben

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Hochstadenbrücke. Foto: Bludau

Die Hochstadenbrücke wird im Laufe des Dienstags für Fußgänger freigegeben. Radler müssen allerdings weiterhin absteigen. Ab Donnerstag sollen die Restarbeiten laufen.

Die Hochstadenbrücke zwischen Gymnasium Petrinum und Mercaden wird im Laufe des morgigen Dienstags (22. November) vorzeitig wieder für Fußgänger freigegeben. Die Abdichtungs- und Pflasterarbeiten auf der Seite Hochstadenplatz / Gymnasium Petrinum werden im Laufe des Montags beendet, so dass die Nutzung grundsätzlich wieder möglich ist und die Absperrungen am Dienstag abgebaut werden können.

Geländer und Beleuchtung fehlen noch

Da die Geländer und die Beleuchtung noch fehlen, wird die Brücke zunächst nur für Fußgänger freigegeben. Radfahrer müssen weiterhin absteigen und ihren Drahtesel über die Brücke schieben. Die noch ausstehenden Restarbeiten werden voraussichtlich am Donnerstag beginnen und können unter laufendem Betrieb stattfinden. Eine weitere Sperrung ist dann nicht mehr erforderlich.

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Trotz der noch auszuführenden Arbeiten hat die Stadt Dorsten entschieden, die Brücke vorzeitig zu öffnen. Dies soll die Situation für Fußgänger angesichts der weiterhin eingeschränkten Nutzbarkeit der großen Kanalbrücke verbessern.

Foto: Stadt Dorsten / Bludau

Bauarbeiten seit Sommer 2021

Schon im Juni 2021 hatten die Arbeiten an der Hochstadenbrücke begonnen. Überwiegend finanziert mit Bundes- und Landesmitteln, hat die Brücke ein neues Farb- und Lichtkonzept erhalten. Ende Juli hatte sich dann herausgestellt, dass die Grundierung des Stahlüberbaus mit Schwermetallen belastet war. Der Arbeits- und Umweltschutz machte eine aufwändige Entfernung notwendig, die den Bauabschluss verzögerte.

Zudem sorgte die Ahrtal-Flutkatastrophe für eine Verzögerung. Der beauftragte Zulieferer für Baumaterialien hatte sein Lager im schwer von der Flut getroffenen Ahrweiler. Durch die Lieferschwierigkeiten war das Ziel, die Hochstadenbrücke im Oktober 2021 wieder für Passanten zu öffnen, nicht mehr zu schaffen. Später kamen noch weitere Hindernisse hinzu, so dass der Umbau deutlich länger dauerte, als zuvor geplant.

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