Der Startpunkt der neuen Dorsten-Hamborn (DoHa) Leitung wird im Umfeld der ehemaligen Zeche Fürst Leopold im Stadtgebiet Dorsten liegen.
Die Regionalbehörde beim RVR hat das Raumordnungsverfahren am 4. Januar 2023 für die Wasserstoffleitung zwischen Dorsten und Duisburg-Hamborn beendet. Sie sei wichtig für klimaneutrale Industrieproduktion im Ruhrgebiet und Teil des neuen Wasserstoffnetzes in der Region.
Die Vorhabenträgerin Open Grid Europe GmbH (OGE) beabsichtigt mit der Projektpartnerin Thyssengas im Zuge der Wasserstoffinitiative GET H2 Nukleus die Wasserstoffleitung zu realisieren.
Der Startpunkt der DoHa-Leitung wird im Umfeld der ehemaligen Zeche Fürst Leopold im Stadtgebiet Dorsten liegen. Mit ihr soll die Möglichkeit geschaffen werden, die Duisburger Stahlindustrie an das Wasserstoffnetz anzubinden.

Untersuchungsraum im Schutzgebiets
Von Dorsten aus führt die Leitung auch durch das Wasserschutzgebiet Holsterhausen und Üfter Mark auf Schermbecker Gebiet. Dazu sollen die mögliche Auswirkungen des Vorhabens (Fauna-Flora-Habitat-Gebiete) im Untersuchungsraum im Schutzgebiets untersucht werden.
Wegen der überörtlichen Bedeutung des Vorhabens wurde für das Leitungsvorhaben ein Raumordnungsverfahren mit integrierter Prüfung der Umweltverträglichkeit durchgeführt. In diesem Verfahren wurde das beantragte Leitungsprojekt unter raumbedeutsamen Gesichtspunkten und im überörtlichen Maßstab geprüft.
Trassenkorridor von 600 Meter Breite
Das Raumordnungsverfahren wurde nun mit einer sogenannten Raumordnerischen Beurteilung durch die Regionalplanungsbehörde beim RVR abgeschlossen, in der ein raumverträglicher Trassenkorridor von etwa 600 m Breite ermittelt wurde. Der genaue Trassenverlauf innerhalb dieses Korridors wird anschließend in einem nachfolgenden Planfeststellungsverfahren durch die zuständige Bezirksregierung bestimmt.
Kooperation mit Eigentümern und Bewirtschaftern
Für den Bau und Betrieb der Leitung sei es laut RVR erforderlich, im Wesentlichen landwirtschaftlich genutzte Flächen sowie sonstige Freiflächen von Privateigentümern oder der öffentlichen Hand in
Anspruch zu nehmen.
Um über die erforderliche Grundstücksnutzung zu informieren, wird Open Grid Europe alle vom
Leitungsbau betroffenen Grundstückseigentümer und die ihr bekannten Nutzungsberechtigten frühzeitig zu Informationsversammlungen einladen, heißt es.




























