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Notfallseelsorge – Erste Hilfe für die Seele

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(v.l.): Pfarrer Achim Solty und Mirjam Holtbecker trafen Bürgermeister Tobias Stockhoff zu einem ausführlichen Gespräch. © Stadt Dorsten

Mirjam Holtbecker und Pfarrer Achim Solty sind Mitglieder des Notfallseelsorge-Teams Emscher-Lippe und berichten Bürgermeister Tobias Stockhoff von ihrer anspruchsvollen Tätigkeit

Mirjam Holtbecker und Pfarrer Achim Solty sind Mitglieder des Notfallseelsorge-Teams Emscher-Lippe, zu dessen Einzugsgebiet auch Dorsten gehört. Auf Einladung von Bürgermeister Tobias Stockhoff haben Mirjam Holtbecker und Achim Solty Bürgermeister Tobias Stockhoff in einem ausführlichen Gespräch auf der Hauptfeuer- und Rettungswache von ihrer gleichermaßen anspruchsvollen wie verantwortungsvollen Aufgabe berichtet.

Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger unterstützen Menschen in Krisensituationen. Über den Rettungsdienst und die Polizei werden sie zum Einsatz gerufen. Sie begeben sich dann direkt an den Ort des Geschehens und begleiten Opfer, Angehörige und Beteiligte in der persönlichen Krise.

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Erste Hilfe für die Seele

Die Hauptarbeit im Team der Ökumenischen Notfallseelsorge Emscher-Lippe tragen dabei ehrenamtlich tätige Frauen und Männer, die sich in Einsatzteams abwechselnd rund um die Uhr um Betroffene kümmern. Sie leisten „Erste Hilfe für die Seele“ in den ersten Stunden der akuten Krisensituation wie zum Beispiel bei einer erfolglosen Wiederbelebung, einem plötzlichen Kindstod oder beim Suizid eines nahestehenden Menschen. Die Notfallseelsorge steht auch zur Verfügung, wenn die Polizei eine Todesnachricht zu überbringen hat.

Allein im vergangenen Jahr 2022 hat es im Einzugsgebiet, zu dem neben Dorsten auch die Städte Bottrop und Gladbeck gehören, 28 Einsätze gegeben – 27 davon im häuslichen Bereich und ein Einsatz im öffentlichen Bereich.

145 Einsätze

Im gesamten Einzugsgebiet (neben Dorsten, Gladbeck und Dorsten auch Recklinghausen, Herten, Marl, Haltern und Ostvest) wurden Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger zu 145 Einsätzen gerufen, von denen 140 häusliche und 14 außerhäusliche Einsätze waren.

Einige der Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger sind hauptberuflich Pfarrerin oder Pfarrer, viele von ihnen arbeiten aber auch in anderen Berufen und haben eine intensive fachliche Fortbildung erhalten.

Allergrößten Respekt

Um den professionellen Standard der Notfallseelsorge auf Dauer zu gewährleisten, treffen sich die Teams regelmäßig zu Einsatznachbesprechungen und Fortbildungen. Um die ständige Einsatzbereitschaft aufrecht erhalten zu können, ist die Ausbildung von weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wichtig.

„Die Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger verdienen für ihren Einsatz den allergrößten Respekt. Sie unterstützen die Rettungskräfte bei der Krisenbewältigung und kümmern sich liebevoll um Betroffene und Hinterbliebene und sind somit eine ganz wichtige Stütze“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Weitere Informationen zur Ökumenischen Notfallseelsorge Emscher-Lippe gibt es auf www.notfallseelsorge-emscher-lippe.de.

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