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Spieletonnen für den Kreissportbund

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Christian Gerhardt (KSB), Vorsitzender Rainer Peters sowie Claus Wiesenthal und Claudia Kliem vom Kommunalen Integrationszentrum (v.l.). Foto: Kreis RE

Spieletonnen für den Kreis Recklinghausen: Das Kommunale Integrationszentrum und der Kreissportbund möchten mit einem Modellprojekt zur spielerischen Begegnung einladen.

„Wir haben uns überlegt, die Spieletonnen gemeinsam mit dem Kreissportbund an die Stadtsportverbände in allen zehn Städten weiterzugeben. Von dort aus können sie entliehen werden. Einzige Grundvoraussetzung für die Nutzung ist, dass sie im Kreis Recklinghausen eingesetzt werden“, erklärt Claudia Kliem, Ressortleiterin beim Kreis Recklinghausen.

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Die Einsatzfelder der Tonne sind dabei vielfältig: Von der frühkindlichen Förderung über Projekte der Seniorenarbeit bis zu Stadtteilfesten oder kulturellen und religiösen Veranstaltungen. „Es sind Bewegungs- und Begegnungsangebote für Jung und Alt denkbar. Wir freuen uns einfach, wenn mit dieser spielerischen Unterstützung Menschen jeglicher Herkunft oder Kultur zusammenkommen“, ergänzt Claus Wiesenthal vom Kommunalen Integrationszentrum.

Über 70 Teile pro Tonne

In den Spieletonnen verstecken sich über 70 Teile. Darunter: Tischtennis-Sets, Boccia, Springseile, Wurfscheiben, Schaumstoffwürfel oder auch Markierungskegel und sogenannte Heulschläuche. Die Tonnen und das Material können sowohl für kleine sportliche Impulse als auch für gezielte Sprachförderung durch die Verbindung von Sprache und Bewegung genutzt werden.

„Bewegung, Spiel und Sport sind zentrale Bausteine des gesellschaftlichen Lebens. Der Sport trägt dabei nicht nur zum Gesundheitserhalt und zur kindlichen Entwicklung bei, sondern schafft auch einen Raum für Begegnung. Die Spieletonnen sind eine gute Chance, um Räume für bewegende Begegnungen aller Gesellschaftsschichten, innerhalb und außerhalb von Sportanlagen, möglich zu machen“, erklärt Christian Gerhardt vom Kreissportbund.

So kommt man an die Tonne

Wer sich für die Tonne interessiert, kann sich an den Stadtsportbund seiner Stadt wenden. Weitere Informationen zum Modellprojekt gibt es außerdem beim Kreissportbund Recklinghausen e.V. und beim Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Recklinghausen.

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