Erste Raupen des Eichenprozessionsspinners krabbeln aufgrund des milden Winters bereits jetzt durch die Eichen im Kreisgebiet. Ab heute, 4. Mai, werden die Eichen an den Kreisstraßen gegen EPS mit einem Biozid gegen den Eichenporzessionsspinner durch den Kreisbauhof Kreis Recklinghausen besprüht.
In Dorsten sind die Sprühfahrzeuge an sieben Kreisstraßen, an der Wulfener Straße (K24), Bestener Straße (K24), Rhader Straße (K13), Heidener Straße (K55), Lembecker Straße/Lippramsdorfer Straße (K55), Höfer Weg (K7) und An der Wienbecke (K41), im Einsatz.
Voraussichtlich wird es eine Woche dauern, bis alle Eichen im Kreis Recklinghausen behandelt wurden.
Biozid mit Margosa-Extrakt
„Die Eichen bekommen aktuell die ersten Blätter, deshalb ist der Zeitpunkt zum Besprühen jetzt genau richtig“, erklärt Mark Preuten, Leiter des Bauhofs. Zum Besprühen wird eine sogenannte Turbinenspritze verwendet, die das Biozid zielgenau auf die Blätter sprüht. Das Biozid mit Margosa-Extrakt wird aus den Samen des tropischen Neembaumes gewonnen und sorgt dafür, dass die Raupen der Eichenprozessionsspinner, die aktuell schlüpfen, im Sommer keine Brennhaare ausbilden. „Es ist für den Menschen und andere Lebewesen ungefährlich und schont außerdem Bienen und andere Nützlinge“, so Preuten.
Die Brennhaare der Raupen, die ab dem dritten Larvenstadium ausgebildet werden, können bei Menschen schwere allergische Reaktionen der Haut und Atemwege auslösen.




























