Eine verpasste Chance, betont der Fraktionsvorsitzende der SPD Friedhelm Fragemann. In der vergangenen Sitzung des Stadtrates hatte die SPD-Fraktion mit ihrem Vorstoß einer Aufwertung der Kanaluferzone und des Lippetals nur einen kleinen Erfolg erzielt.
Der Vorschlag der SPD-Fraktion, das westliche Areal des Lippetals nördlich der Schiffbauerstraße einer hochwertigen städtebaulichen Entwicklung zuzuführen, sei, so betont Fragemann, von CDU und Grünen gemeinsam mit der Spaßpartei und der AfD blockiert worden, obwohl die CDU-Fraktion im Rahmen einer heftigen Diskussion keinerlei Argumente gegen diese habe Idee hätte vorbringen können. Friedhelm Fragemann habe als Antragssteller jedoch deutlich gemacht, dass sein Vorschlag in keiner Weise den von CDU und Grünen in den letzten Jahren formulierten Vorgaben widersprochen habe.
Parken im gesamten Areal
Immerhin habe sich laut Friedhelm Fragemann eine Mehrheit darauf verständigen können, dem Punkt 2 des SPD-Antrages zustimmen. Die Verwaltung sei jetzt beauftragt, eine Lösung für das bisher ungeordnete Parken im gesamten Areal herbeizuführen und zwar unter Einbeziehung der großen als Festplatz genutzten Fläche. Im Zuge dieser Maßnahme sollte auch eine ökologische Optimierung erfolgen.
Mit einer Strukturierung und Befestigung der Fläche würde kein Raum mehr verschenkt und der bisherige schlechte Zustand (Schlaglöcher, große Pfützen bei Regen, Staub bei Trockenheit) wären beseitigt worden. Die Staubwolken würden insbesondere von den Anliegern beklagt.
Auch sei weder das freie Parken noch die Nutzung des Festplatzes durch diesen Vorschlag beeinträchtigt. Die Fläche im westlichen Teil sei lediglich für eine attraktive Bebauung mit einer grünen Verbindung zur Kanaluferzone vorgesehen. Das Argument der Verwaltung, dass es bei einer weiteren Wohnbebauung Emissionsprobleme geben könnte, hielt Fragemann für nicht überzeugend und fasste abschließend zusammen: „Durch die blockierende Politik von CDU und Grünen wird erneut eine Chance verpasst.“




























