Das Ergebnis des ersten Sponsorenlaufs gegen Brustkrebs kann sich sehen lassen. 24.000 Euro Spenden kamen bei der Aktion im Bürgerpark zusammen. Nun wurde das Geld an zwei Einrichtungen übergeben.
Es war eine außergewöhnliche Wohltätigkeitsveranstaltung, die am Muttertag im Mai im Bürgerpark Maria Lindenhof zwischen Lippe und Kanal stattfand. Unter strahlendem Frühlingswetter versammelten sich über tausend Menschen, um am Sponsorenlauf unter dem Motto ‚Gemeinsam gegen Brustkrebs kämpfen‘ teilzunehmen.
Neben der Start- und Ziellinie für die fünf Kilometer lange Walking- und Laufstrecke gab es Informationsstände, Verpflegungsmöglichkeiten, eine Bühne für Moderation und ein musikalisches Begleitprogramm.
Bewusstsein für Vorsorge schärfen
Die Organisatoren, darunter die selbst von Brustkrebs betroffene Prof. Dr. Khadijeh Mohri, ihr Ehemann Dr. Ali Abdali und Fitnesstrainer Andreas Schilasky, wollten nicht nur Spenden für den medizinischen Kampf gegen Krebs zu sammeln. Sie wollten auch das Bewusstsein für die Krankheit und ihre damit verbundenen Herausforderungen schärfen. Besonders wichtig war ihnen, für die Bedeutung der Vorsorgeuntersuchungen zu werben.
Der Sponsorenlauf gegen Brustkrebs verlief aus ihrer Sicht äußerst erfolgreich. Die Organisatoren waren überwältigt von der Resonanz der fast 850 angemeldeten Läufer. Zudem freuten sie sich von der breiten Unterstützung für ihr Projekt.
Spenden feierlich übergeben
Am Sonntag fand eine feierliche Spendenübergabe im alten Rathaus am Marktplatz statt. Sponsoren wie Zweirad-Schmitz und das Catering-Team des Atlantis sorgten für einen kleinen, aber würdigen Rahmen. Bürgermeister Tobias Stockhoff, der die Schirmherrschaft für den Lauf übernommen hatte, sowie Teilnehmer, Helfer und Vertreter der Brustkrebszentren waren anwesend.

Dr. Simone Sowa vom St. Elisabeth Krankenhaus Dorsten und Dr. Abdallah Abdallah vom Evangelischen Klinikum Gelsenkirchen bedankten sich herzlich für die gesammelten Spenden. Zudem gaben sie einen Einblick in die geplanten patientenbezogenen Projekte. Unter anderem war ein Veranstaltungstag mit Physiotherapie, Ergotherapie und künstlerischen Workshops geplant.
Die drei Musketiere
Mohri, Abdali und Schilasky, die im Vorfeld als ‚die drei Musketiere‘ bezeichnet worden waren, bedankten sich erneut bei allen Helfern und insbesondere bei der Unterstützung der Stadt Dorsten. Eine im Ergebnis so gelungene Veranstaltung sei „kein Drei-Personen-Projekt“. Vielmehr sei sie nur möglich, „wenn alle mitmachen und das mit Leidenschaft und Herzblut.“ Außerdem gaben sie bekannt, dass die Veranstaltung im nächsten Jahr ebenso wie das sonntägliche Training im Vorfeld erneut stattfinden solle. Den Termin gelte es noch abzustimmen.

Unterstützung von Bürgermeister Stockhoff
Die Organisatoren können weiterhin auf die Unterstützung von Bürgermeister Stockhoff zählen. Er zeigte sich nachhaltig begeistert von der Atmosphäre im Bürgerpark und lobte nicht nur die Spendensumme, sondern vor allem das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt, die bei den Menschen, die an der Veranstaltung teilgenommen und mitgeholfen hatten, deutlich wurden. Er betonte, dass diese emotionale Verbundenheit unbezahlbar sei. Zudem erinnerte er nach Gesprächen mit Bürgern, die kürzlich an Krebs erkrankt waren, daran, wie schnell die Krankheit und ihre Begleiterscheinungen jeden direkt oder indirekt betreffen können.




























