Im Einsatz sind auch der Löschzug Rhade aus Dorsten. Rund 50 Einsätze sind in Gelsenkirchen noch offen. Die Straßen seien mittlerweile frei, teilte die Feuerwehr Gelsenkirchen vor einer Stunde mit.
Die Stadt Gelsenkirchen ist vom Unwetter letzte Nacht gegen 1 Uhr besonders stark heimgesucht worden. Betroffen waren insbesondere die südlichen Stadtteile wie Bismarck, Schalke und Bulmke-Hüllen.
Überschwemmungen in Straßen und Kellern
Die Feuerwehr berichtet von plötzlichen Überschwemmungen in Straßen, Kellern und niedriger gelegenen Häusern. Umgestürzte Bäume beschädigten geparkte Autos. Zwei Unterführungen der A42 an der Kurt-Schumacher-Straße und der Münsterstraße standen unter Wasser, wobei Personen aus ihren Fahrzeugen befreit werden mussten.
Schlauchboote
In einigen Gegenden konnten Feuerwehrteams nur mit Schlauchbooten vorankommen. Wegen eines vollen Regenwasserrückhaltebeckens im Bereich der Wiesmannstraße/Sellmannsbachstraße wurden benachbarte Straßen und dort geparkte Fahrzeuge überflutet.
Am Vormittag erreichte den Kreis Recklinghausen die Bitte, Einheiten zur Unterstützung zu schicken – vor allem, um vollgelaufene Keller leer zu pumpen.
Danke an alle Einsatzkräfte
„Allen Einsatzkräften schon jetzt ein herzliches Dankeschön für die Bereitschaft, in der Nachbarschaft zu helfen. Ich hoffe, die Einsätze können gut abgearbeitet werden und alle kommen unbeschadet wieder zurück“, sagt Landrat Bodo Klimpel.
Vier Löschzüge aus dem Kreisgebiet und der Einsatzleitwagen der Kreisleitstelle sind zur Unterstützung ausgerückt. Im Einsatz sind der Löschzug Rhade aus Dorsten, der Löschzug Süd aus Recklinghausen, der Löschzug Polsum aus Marl sowie der Löschzug Lippramsdorf aus Haltern am See und der ELW 2 der Kreisleitstelle. Insgesamt sind damit 42 Einsatzkräfte vor Ort.




























