In der Stadt Dorsten gibt es einen schönen Brauch: Zu Beginn jedes Schuljahres wird die kreativste und schönste Schultüte der Erstklässler prämiert. Man könnte fast meinen, es handelt sich um den „Oscar“ für Schultüten!
Wer dieses Jahr das schillerndste Exemplar gebastelt hat, war wieder einmal eine knifflige Frage, die für reichlich Kopfzerbrechen sorgt. Diese hier? Oder vielleicht jene dort? 95 prachtvolle Exemplare standen zur Wahl – ein echtes Schaulaufen der Schultüten-Elite.
Fachkundige Jury
Die fachkundige Jury, bestehend aus Bürgermeister Tobias Stockhoff, den kreativen Köpfen der Vereinten Volksbank e. G., Mitarbeitern von Thalia Dorsten, Mitglieder der DIA und der Marktmeisterin, standen vor einer echten Herausforderung.
Am Freitag dann die große Enthüllung: Die drei Gewinner-Schultüten wurden bekanntgegeben und waren, wie es sich für einen solchen Wettbewerb gehört, so unterschiedlich wie Tag und Nacht.
Drei Gewinner von drei Dorstener Grundschulen
Es gab das majestätische Einhorn aus Gips und einem bunten Schweif und schillernden Bändern von Nele Kisters von der Wilhelm Lehmbruck Schule (Dorsten-Östrich). Benedikt Borkenfeld von der Wittenbrinkschule Wulfen entschied sich für den typisch herzlichen Ruhrpott-Charme mit dem Grußwort „Glückauf“. Und nicht zu vergessen die rosa Explosion von Antonia Göbbeler von der Kardinal von Galenschule (Altendorf-Ulfkotte), auf der eine strahlende Sonne fröhlich lachte.
Für die drei Gewinner waren alle Tüten gefüllt – nicht nur mit einem tollen Geschenken, sondern auch mit den obligatorischen Süßigkeiten.
Wäre es nach Bürgermeister Stockhoff gegangen, wären sicherlich alle eingeschickten Kreationen als Sieger hervorgegangen. Doch wie das alte Sprichwort sagt: Es kann nur einen Gewinner geben. Na ja, in diesem Herbst drei. Und diese drei kleinen I-Dötzchen hatten definitiv einen zuckersüßen Start ins Schuljahr!




























