Das Bürgerforum, der Kreis Recklinghausen und die Stadt haben sich in Bezug auf Verbesserungen an der K13 (Erler / Lembecker Straße) ausgetauscht. Dabei ging insbesondere um sicherere Kreuzungen und Querungen.
Zum dritten Mal trafen sich Vertreter des Kreises, der Stadtverwaltung und des Bürgerforums Rhade im Rahmen der Dorfentwicklung Rhade zu einer gemeinsamen Besprechung entlang der Kreisstraße 13, nämlich der Erler und der Lembecker Straße. Auf Einladung von Landrat Bodo Klimpel fand dieses Treffen diesmal vor Ort in Rhade statt. Es wurde von Landrat Bodo Klimpel und Bürgermeister Tobias Stockhoff begleitet.
Während des Vor-Ort-Termins wurden drei Hauptthemen im Zusammenhang mit der Umgestaltung gemäß dem Dorfentwicklungskonzept erörtert und begutachtet:
- Die Kreuzung der Erler Straße mit der Debbingstraße und dem Höfer Weg.
- Die Überquerung der K13 in der Nähe der Urbanusgrundschule und der Sporthalle.
- Die Einmündung in der Nähe des Forks Busch.
Die Anliegen der Bürger wurden im Vorfeld vom Arbeitskreis Dorfentwicklung, bestehend aus ehrenamtlich engagierten Rhader Bürgern, erarbeitet. Im vergangenen Jahr fand bereits im November im Kreishaus Recklinghausen eine gemeinsame Sitzung statt. Dabei standen mehrere Bürgeranliegen im Zusammenhang mit der Dorfentwicklung im Mittelpunkt. Dieser Austausch setzte sich nun fachlich fundiert und konstruktiv in Bezug auf drei wichtige Punkte fort.
Sicherer Kreuzungsbereich
Im Hinblick auf die mögliche Umgestaltung des Kreuzungsbereichs der K13 mit der Debbingstraße und dem Höfer Weg steht die Schaffung einer sicheren und leichteren Überquerung für Radfahrer und Fußgänger im Fokus. Hierbei wird auch die Fortführung des Radwegs von Erle entlang von Schultes Hof betrachtet Das könnte möglicherweise in Form eines Kreisverkehrs zur Verkehrsberuhigung geschehen.
Das Bürgerforum begrüßte die kürzliche Sanierung der Fahrbahn und insbesondere die Erweiterung des Radwegs in Richtung Erle. Die Stadt plant eine Überarbeitung der Debbingstraße, die auch die Kreuzung einbezieht. Sie wird Vorschläge erarbeiten, die an die Kreisstraße anknüpfen können. Die Bürger und der Kreis werden in diesen Planungsprozess einbezogen.
Überquerung an der Grundschule
In Bezug auf die Überquerung zwischen der Grundschule und der Sporthalle gab es Anregungen, die Ampel etwa 40 Meter nach Osten an den stark frequentierten Fuß- und Radweg zu verlegen. Landrat und Stadtvertreter unterstützten die Argumente der Bürger. Eine Verlegung der Ampel durch den Kreis in Zusammenarbeit mit der Stadt Dorsten wurde zugesagt.
Querungshilfe am Forks Busch
Zum Abschluss des Treffens sprachen die Teilnehmer über die Einmündung der Lembecker Straße in die K13 am Forks Busch. Dabei diskutierten sie über eine mögliche Querungshilfe auf Höhe des vorhandenen Linksabbiegers. Die Idee einer Gehwegverbreiterung auf beiden Seiten kam dabei auch zur Sprache. Die erhaltenen Hinweise und Vorschläge fließen nun in die Planungen für den Forks Busch ein. Landrat und Bürgermeister versprachen dabei, pragmatische Lösungen gemeinsam zu unterstützen.
Im Rahmen der Dorfentwicklung einigten sich alle Beteiligten auf einen regelmäßigen Austausch über die besprochenen Maßnahmen. Hierfür wurden feste Ansprechpartner zwischen dem Kreis, der Stadt und der Rhader Bürgerschaft benannt.




























