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Hütte der guten Taten: Unterstützung für den ambulanten Kinderhospizdienst

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Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst in Recklinghausen begleitet Jill Bodner und ihre Tochter Mara. Foto: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe

Traditionelle Weihnachtsmarktaktion in Recklinghausen – Am 15. Dezember nimmt der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst im Kreis Recklinghausen an dieser Aktion teil.

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit präsentiert sich die „Hütte der guten Taten“ auf dem Recklinghäuser Weihnachtsmarkt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 durch das Stadtkomitee der Katholiken in Recklinghausen, bietet die Hütte Besuchern die Möglichkeit, gegen eine Spende Wunschzettel zu erwerben. Diese Zettel, liebevoll von Kindern gestaltet, vertreten Wünsche aus der Stadt, dem Vest und der Einen Welt. Im letzten Jahr führte diese Aktion zu beeindruckenden 21.165 Euro, die an 31 verschiedene Einrichtungen, Initiativen und Institutionen weitergeleitet wurden.

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Hütte-Ambulanter Kinderhospizdienst
Marie Winterseel begleitet seit März ehrenamtlich die Familie Bodner und unterstützt sie im Alltag. Fotos: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe

Unterstützung für den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst

Am 15. Dezember nimmt der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst im Kreis Recklinghausen an dieser Aktion teil. Elke Fleckhaus vom Dienst äußert sich erfreut über die große Nachfrage nach den Wunschzetteln im letzten Jahr. Die gesammelten Spenden ermöglichen es dem Verein, vielfältige Angebote für Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen und deren Familien zu realisieren. Christiane Heller, eine der hauptamtlichen Koordinierungsfachkräfte, betont, dass das Wohl der Kinder im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht. Derzeit unterstützen 57 Ehrenamtliche 32 Kinder in 30 Familien im Vest Recklinghausen und engagieren sich zusätzlich im Kinderpalliativzentrum in Datteln.

Fallbeispiel: Die Unterstützung der Familie Bodner

Marie Winterseel, eine ehrenamtliche Helferin, begleitet seit März die Familie Bodner. Jill Bodner, Mutter der zweijährigen Mara mit einer schweren genetischen Erkrankung, berichtet von den Herausforderungen im Alltag. Die Unterstützung durch Marie ermöglicht es ihr, sich auch ihrem siebenjährigen Sohn Jannik zu widmen. Jill Bodner fand über das Internet zum ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst und sieht in deren Hilfe eine wichtige Stütze, um die Lebensqualität ihrer Tochter zu erhalten.

Online-Community und Austausch

Jill Bodner teilt ihre Erfahrungen regelmäßig auf Instagram unter „mein_weg_mit_mara“. Was als Plattform für den persönlichen Austausch begann, entwickelte sich zu einer Community, in der Freundschaften entstanden sind. Dies verdeutlicht die Bedeutung des sozialen Netzwerks für Familien in ähnlichen Situationen.

Aufruf zu ehrenamtlichem Engagement

Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst ist stets auf der Suche nach weiteren ehrenamtlichen Helfern. Im Februar 2024 beginnt ein neuer Ausbildungskurs. Interessierte können sich telefonisch, per E-Mail oder auf der Homepage des Deutschen Kinderhospizvereins informieren.
Weitere Informationen gibt es unter Tel. 02361/9383080, per Mail unter [email protected] und auf der Homepage unter www.deutscher-kinderhospizverein.de/kinder-und-jugendhospizdienste/recklinghausen-kreis.

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