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Bürgerbeteiligung für umfassende Lippehochwasser-Analyse gestartet

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Die Stadt Dorsten ruft die Einwohner zur aktiven Mitarbeit bei der Nachbetrachtung des Lippehochwassers auf. Meldungen können ab sofort über eine eigens eingerichtete Beteiligungsplattform eingereicht werden.

Dauerregen während der Feiertage und des Jahreswechsels 2023/2024 führte zu einem Anstieg des Grundwassers, gesättigten Böden und hohen Pegelständen der Lippe. Um eine umfassende Dokumentation von Beobachtungen, möglichen Schäden und Einschränkungen zu ermöglichen, ermutigt die Stadt Dorsten die Bürger dazu, ihre Erfahrungen aus dieser Zeit zu teilen.

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Hochwasser-Lippe-Dorf-Hervest-Januar-2024
Hochwasser im Hervester Bruch. Foto: Archiv / Petra Bosse

Annette Ebener ist verantwortlich für den Bereich Hochwasserschutz und Starkregenvorsorge bei der Stadt Dorsten. Sie betont die Bedeutung der aktiven Beteiligung der Bürger bei der Entwicklung effektiver Vorsorgemaßnahmen und der Validierung des bestehenden Hochwasserrisikomanagementplans. „Ihre Erlebnisse sind uns bei der Nachbereitung dieses Ereignisses wichtig“, so Ebener.

Erfahrungen zum Lippehochwasser mitteilen

Interessierte können über die eigens eingerichtete Beteiligungsplattform der Stadt Dorsten ihre Erfahrungen an bestimmten Stellen im Stadtgebiet mitteilen. Dies kann sowohl über Stichworte wie „Wasser im Gebäude“ oder „Wasser auf dem eigenen Grundstück“ als auch über „sonstige Beobachtungen“ wie Einschränkungen oder Beschädigungen durch das Lippehochwasser erfolgen. Das können beispielsweise überflutete Straßen, Äcker, Plätze, Gleise oder aufstauende Gewässer sein.

Die Beteiligungsplattform bleibt bis zum 17. März aktiv und ist unter dem folgenden Link erreichbar: www.dorsten.de/hochwasserbeteiligung.

Für die Meldung auf der Plattform müssen sich die Teilnehmer lediglich einmalig mit einem frei wählbaren Benutzernamen (der dann veröffentlicht werden könnte), ihrem Namen, Vornamen, ihrer E-Mail- und Wohnadresse registrieren. Weitere Erklärungen und Hinweise sind auf der Plattform verfügbar.

Die Stadt Dorsten hofft auf eine rege Teilnahme. Sie ermutigt dazu, den Aufruf gerne zu teilen, um ein möglichst umfassendes Bild zu den Auswirkungen des Hochwassers zu erhalten.

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