Kaum ist der fünftägige Bahnstreik vorbei, drohen Pendlern schon wieder Einschränkungen. Nun ruft die Gewerkschaft ver.di zu Warnstreiks im ÖPNV auf. Am Freitag (2. Februar) könnten landesweit Busse und Straßenbahnen stillstehen.
Nach dem fünftägigen Streik bei der Deutschen Bahn befinden sich GDL und die Bahn erneut in Verhandlungen. Dafür zeichnen sich im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) landesweit Warnstreiks ab.
Die Gewerkschaft ver.di hat für Freitag zu Arbeitsniederlegungen bei Bussen und Bahnen in den Kommunen aufgerufen, die alle Bundesländer außer Bayern betreffen sollen. Über 130 kommunale Unternehmen mit insgesamt rund 90.000 Beschäftigten sind von den geplanten Warnstreiks betroffen.
Die Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr begannen im Dezember und verliefen bislang ergebnislos. Es besteht seit dem 1. Januar keine Friedenspflicht mehr. Die Forderungen der Gewerkschaften drehen sich um die Absenkung der Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich, kürzere Schichten, Verringerung unbezahlter Wegzeiten, Ausweitung der Ruhezeiten, Erhöhung des Urlaubsanspruchs und zusätzliche Entlastungstage.




























