Der Busverkehr in Dorsten ist am 29. Februar weitgehend zum Erliegen gekommen. Grund ist der Streik der Gewerkschaft ver.di im Öffentlichen Personennahverkehr. Erst am 2. März sollen die Busse wieder regulär fahren.
Die Gewerkschaft ver.di hatte vergangene Woche zu Arbeitsniederlegungen bei Bussen und Bahnen in den Kommunen aufgerufen, die alle Bundesländer außer Bayern betreffen sollen. Über 130 kommunale Unternehmen mit insgesamt rund 90.000 Beschäftigten sind von den geplanten Warnstreiks betroffen.

Die Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr begannen im Dezember und verliefen bislang ergebnislos. Es besteht seit dem 1. Januar keine Friedenspflicht mehr. Die Forderungen der Gewerkschaften drehen sich um die Absenkung der Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich, kürzere Schichten, Verringerung unbezahlter Wegzeiten, Ausweitung der Ruhezeiten, Erhöhung des Urlaubsanspruchs und zusätzliche Entlastungstage.




























